Fassade ARUP London

Der äußere Eindruck zählt

Fassadengestaltung aus GFK

Für die eindrucksvolle, architektonische Außengestaltung eines Londoner Geschäftshauses fertigte ACCENTFORM 11 optisch markante Fassaden-Elemente aus GFK. Die 3D-Sandwichpaneele fungieren nicht nur als spektakuläre Außenelemente des Gebäudes, sondern visuell auch als prägnante Innenfassadendetails.

Im Vorfeld wurde dem Kunden anhand eines »Mini«-Modells zunächst eine 3D-Konturgebung demonstriert. Anschließend ging es in die aufwändige Produktion. Ganz nach dem Motto »Jedes Segment ein Unikat« bewegen sich die größentechnischen Dimensionen der verschiedenen Paneele zwischen ca. 8 m2 / ~300 kg und 40 m2 / ~2000 kg. Da es die kreative Idee war, die 11 unterschiedlich großen Sandwichteile frei in der Luft zu formen, wurde die Fertigungstechnik des »Muldenbaus« angewendet. Die jeweiligen »Mulden«, die den verschiedenen Bau-Segmenten ihre spätere Außenkontur geben sollten, hatten dabei eine maximale Oberfläche von 45 m² pro Paneel.

Zunächst wurde ein druckdichter, der jeweiligen Größe angepasster, Karton gefertigt und dessen Ränder nach einer vorgegebenen Geometrie ausgefräst. In den nach oben offenen Karton wurde eine spezielle Folie gezogen, die somit eine Mulde bildete. Anschließend wurde die Luft im Innenraum des Kartons mittels einer Vakuumpumpe evakuiert, so dass die Folie auf ein exakt vordefiniertes Maß gezogen werden konnte. Nun erfolgte ein Auftrag mit Gelcoat sowie die anschließende Beschichtung mit GFK und den Sandwichteilen. Abschließend entstand so ein dreidimensionales Bauteil mit einer Wandstärke von 200 mm, in dessen Innenstruktur bereits alle Kabelkanäle und Befestigungspunkte integriert waren.

Von der Ideenentwicklung über die Fertigung bis hin zur Anlieferung übernahm ACCENTFORM bei diesem Projekt alle notwendigen Arbeitsprozesse. Eine große Herausforderung bei der gesamten Produktion war es, die durchdringenden Zu- und Abluftrohre in die Paneele zu integrieren sowie die gestalterischen Überlappungen und die Verglasungen zwischen den einzelnen Segmenten zu berücksichtigen. Dabei war es wichtig, alle Anschlüsse sowie statische Aufnahmen an exakt vordefinierten Punkten in die dreidimensional gewölbten Segmente zu installieren. Was dabei heraus gekommen ist, kann sich wirklich sehen lassen – von außen wie von innen!