Banner Asteroid aus Kunststoff

Asteroid VESTA

Der Asteroid Vesta hat ein Durchmesser von ca. 516 km und ist damit der zweitgrößte entdeckte Asteroid. Er bewegt sich mit einer Geschwindigkeit von 69.624 km/h (19,34km/s) in 3,63 Jahren um die Sonne. Eine Forschungssonde hat den Asteroiden digitalisiert und ACCENTFORM hat ein originalgetreues Abbild im Maßstab von 1:300.000 erstellt. Das Modell wiegt ca. 200 kg und hat einen Durchmesser von ca. 1,70m.

Die Oberfläche des Asteroiden Vesta besteht aus Eisen, Magnesium und ultramafisches Gestein, das Modell hingegen besteht aus einem inneren Kern aus Styropor und einer äußeren harten Schale aus einer Modellbau-Bepastung. Es wurde mit einer 5-achsigen Fräse aus einem Styroporblock vorgefräst, anschließend bepastet und nochmals befräst. Für die Herstellung einer authentischen Oberfläche wurde das Modell abschließend lackiert und besandet.

Vesta-messe

GFK-Findlinge

Für das Atrium des KAMEHA Grand in Bonn, produzierte ACCENTFORM 14 individuell gefertigte GFK-Findlinge mit Durchmessern von 1, 1,5 und 2,5m. Das Design der Oberflächen ist im Look des 5-Sterne-Hotels gehalten.

Entworfen wurde dies von Marcel Wanders (moooi) aus Amsterdam; zentrales Element ist hier das Blumenmuster.

Die Findlinge haben einen Polystyrol-Hartschaumkern und sind mit einer GFK-Ummantelung (ca. 5mm) und damit witterungsbeständig laminiert.

Riesen-Molekülmodell

 GFK-Sonderanfertigung – Nachbildung eines Firmenlogosmolekuel-Zeichnung

molekuel-gfkDie kleinsten Dinge in ganz großem Maßstab zu erleben, hat schon immer eine starke Faszination auf Klein und Groß gehabt. Hier wurde ein stark überdimensioniertes Molekülmodell als Blickfang für einen Messestand angefertigt.

Das Molekül schwebt in fünf Metern Höhe im Zentrum des Messestandes. Für die Herstellung wurden drei Kugeln mit einem Durchmesser von 840 mm und eine Kugel mit 1200mm im Durchmesser, sowie drei Verbindungsstücke gefertigt. Nachdem ein Verbindungsstück die einzelnen Kugeln zu einem Molekül fügte, wurde die Oberfläche gespachtelt und abgeschliffen, um eine für eine spiegelglatte Lackierung zu grundieren. Ein Finish in Blau und Gelb, lässt das Molekül spektakulär erstrahlen.

 

GFK – Duschgelflasche

Der AXE-Effekt – Mit uns sogar in Übergröße

Um die Bekanntheit der verschiedenen AXE-Duschgel-Richtungen bei einer jungen Zielgruppe zu steigern, ließ die Agentur DOKYO auf Open-Air-Festivals acht 3,5 m hohe, begehbare Duschgelflaschen als Duschkabinen aufstellen.

ACCENTFORM entwickelte die Großformen schlüsselfertig: Bei Planung, Konstruktion, Materialwahl, Bau, Beschriftung, Aufstellung und Transportlogistik konnten sich die Werber von DOKYO voll auf die große Erfahrung im Bereich GFK-Sonderbauten der ACCENTFORM GmbH verlassen.

Für einen möglichst realistischen Aufbau scannten unsere technischen Produktdesigner eine Originalflasche mittels Flächenlaser ein und entwickelten daraufhin nicht nur Geometrie der Halbschalen, sondern maßschneiderten auch gleich noch die passenden Transportgestelle. So konnten diese originellen Duschen mit der Musik auf Tour zu verschiedenen Locations in Deutschland gehen.

Wie so oft wurden vom Auftraggeber Termin- und Budgettreue von ACCENTFORM gelobt, und nur so konnte sich die Agentur auch voll auf die anderen Vermarktungsaktivitäten dieser Aktion konzentrieren. Der Kenner wird es schon gemerkt haben: Auch wenn bei diesem Auftrag alles „aus einem Guss“ wirkt – die Hohlkörper wurden bei ACCENTFORM im wesentlich effizienteren Handlaminatverfahren produziert.


 

Azipod® Modell

So werden heute Kreuzfahrtschiffe angetrieben

Die wenigsten wissen, dass große Fracht- und Kreuzfahrtschiffe heute von Elektromotoren angetrieben werden – wobei der Elektromotor direkt mit der Schiffsschraube drehbar gelagert in einer Gondel unterhalb des Schiffs hängt. Der bekannte „Schiffsdiesel“ erzeugt heute nur noch den dafür benötigten Strom und kann nun unabhängig von der Schiffsgeschwindigkeit hocheffizient und daher wesentlich kraftstoffsparender und umweltfreundlicher laufen.

Diese innovativen elektrischen Antriebssysteme von ABB® heißen Azipod® und führen nicht nur zu einer Menge Vorteilen für Umwelt und Wirtschaftlichkeit. Dank der kompakten Bauweise sinkt auch der Platzbedarf erheblich: Keine starre Welle, keine Steueranlage bedeutet auch mehr Platz für Kabinen und Ladung, weniger Verschleißteile und geringere Vibrationen.

mg-2835-MGIm Besucherzentrum der MEYER WERFT in Papenburg sollte dieses innovative Antriebssystem, das Teil der Ausstattung einer neuen und „grüneren“ Kreuzfahrtklasse ist, eindrucksvoll vorgestellt werden. Daher erhielt ACCENTFORM den Auftrag, ein 1:1 Modell eines Azipod®-Antriebs zu bauen – für das ACCENTFORM-Team kein Problem.

Nachdem die Produktionsformen für die Gondel und die fünf verschiedenen Schaufeln vorbereitet waren, wurden die einzelnen Bauteile im Handlaminat mit einer Wandstärke von 5mm gefertigt. Eine GFK Halbkugel dient als Spitze der Schiffsschraube. Befestigungsmöglichkeiten für Boden und Decke befinden sich an den sich einzeln abnehmbaren Flügeln. Alle Segmente wurden grundiert, die Gondel auch in unserem Hause lackiert. Die Lackierung der fünf Schaufeln erfolgte beim Auftraggeber.

Nach Vollendung aller noch anfallenden Arbeiten wurde die Schiffsschraube in Papenburg montiert. Das eindrucksvolle Modell kann seit neuestem dort im Besucherzentrum der MEYER WERFT bestaunt werden.

Raketentriebwerk Space-Shuttle

Mit ACCENTFORM nach den Sternen greifen

ACCENTFORM realisierte im Auftrag von Creative Services KG ein Ausstellungsstück, mit dem die Besucher imaginär ins All abheben können: Die originalgetreue 1:1 GFK-Nachbildung eines Space Shuttle-Raketentriebwerks ist beim deutschen Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR e.V.) in Bremen ausgestellt. Dabei galt es, die Vorgabe des Kunden einzuhalten, dass sowohl die Innenseiten als auch die Außenseiten eine authentische Oberfläche aufweisen und so den realitätsnahen Charakter des Triebwerks unterstreichen.

Die von ACCENTFORM gefertigte Triebwerksdüse wurde vor Ort in einer beachtlichen Höhe von ca. 5 Metern senkrecht aufgebaut und montiert – eine enorme Herausforderung für alle Beteiligten! Mit einem Durchmesser von 2,23 Metern und einer Höhe von 2,7 Metern ist das Raketentriebwerk aufgrund des GFK-Materials mit etwa 100 kg Gewicht jedoch extrem leicht und zudem äußerst stabil. Da der Zugangsbereich der Ausstellungshalle sehr eng und schwer zugänglich war, wurde die Triebwerksdüse der Länge nach in vier einzelne Teile geteilt, die separat gefertigt und anschließend vor Ort zu einem Ganzen zusammenmontiert wurden. Anschließend wurde die Düse mit einer Gesamtoberfläche von ca. 25 m² allseitig schwarz matt lackiert.

 Um den Besuchern ein einzigartiges und vor allem fühlbares Erlebnis zu bieten, wurden vom Kunden die obligatorischen Treibstoffpumpen installiert und zudem als Clou eine Infrarot-Wärmestrahlheizung in das Shuttle-Triebwerk montiert. Um geltende Sicherheitsbestimmungen einzuhalten, fertigte ACCENTform das GFK-Modell daher in der brandgeschützten Ausführung nach DIN 5510 (S4, SR2, ST2). Aufgrund dieser Wärmestrahlheizung verspüren die Besucher unterhalb des Raketentriebwerks ein intensives Nachglühen – während über ihnen das Space Shuttle imaginär ins All abhebt.

 

 

anschauungsmodell

Anschauungsmodell Traktor

Anschauungsmodell zu den mechanischen Komponenten eines Traktors

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ACCENTFORM wurde von der Firma GKN beauftragt ein Traktormodell im Maßstab 1:2 für die Agritechnika in Hannover zu fertigen. Das Modell repräsentiert die vielfältige Produktpalette in Form von Fahrantrieb, Felgen oder Gelenkwellen der Firma auf einer der weltweit größten Landtechnikmessen. Das besondere an dem Projekt war die ungewöhnlich hohe Anzahl von unterschiedlichen Fertigungsverfahren.

Mithilfe des Fertigungsverfahrens „Rapid prototyping“ wurden die original 3D Datensätze auf den gewünschten Maßstab skaliert und so aufgeteilt, dass sie mit einem 3D Drucker in Polyamid gefertigt werden konnten. Dabei kamen alleine über 120 3D Druckteile zusammen die anschließend zu Antriebswellen, Kupplungen Lamellenbremsen oder ganzen Fahrantrieben zusammen geklebt wurden. Zu den Modulen aus dem 3D Drucker wurden aber auch die Felgen aus GFK gefertigt, welche von unserem Fräscentrum im Form- & Modellbaubereich unterstützt wurden. Das Halterungssystem sowie das Chassis des Traktormodells bestehend aus Plexiglas, wurden von unseren Designteam konstruiert, geschachtelt und zum Lasern und Biegen an eine externe Firma weiter gereicht.

Auch die Rohrrahmenkonstruktion, welche die Silhouette eines Traktors darstellen soll wurde zunächst im 3D CAD entworfen und mit einer CNC Rohrbiegemaschine gebogen und verschweißt. Abschließend ist zu sagen, dass an dem Projekt über 400 Einzelteile verbaut wurden.

Anschauungsmodell – Fensterprofil

Für die Messe Fensterbau Frontale 2014 fertigte ACCENTFORM bis Mitte März 3 2014 überdimensionierte, ca. 2m hohe Modelle einer Fenster-Rahmen-Flügel-Kombination. Wir frästen die einzelnen Details (Rahmen, Dichtungen, Armierungen) in Obomodulan 160. Die einzelnen Teile wurden versiegelt, gespachtelt und für die Lackierung vorbereitet. Für die Darstellung der Details wählte der Kunde verschiedene Farbe. Nach gelungener Lackierung fügte ACCENTFORM die Details wie im Original zusammen. Die Fensterprofile wurden auf die zur Verfügung gestellten Sockel vor Ort platziert.

Hyperschall – Spaceliner mit Booster

montage-gesamt-MoACCENTFORM fertigte ein Anschauungsmodell für ein Spaceliner (Passagiertransporter) mit einer zusätzlichen Boosterstufe (Raketen ). Für die Anfertigung des Modells wurden unterschiedlichste Fertigungsverfahren genutzt. Für die filigranen Bauteile, wie die gebogenen Flügel wurden Negativ-Produktionsformen aus PU-Modellbauplatten CNC gefräst. Geometrisch einfachere Komponenten, wie der Flugzeugrumpf konnten gleich als Positvmodell aus glasfaserverstärkten Kunststoff hergestellt werden. Das Oberflächenfinish und sämtliche Einbauten wurden durch unseren Auftraggeber Creative Services KG vorgenommen.

Funktion des Objektes

perspektive-2-PeDie Vision ist verführerisch – Einsteigen in Europa, zurücklehnen und schon nach 90 Minuten am anderen Ende der Welt in Australien wieder aussteigen. Bevor der SpaceLiner, den das Institut für Raumfahrtsysteme des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelt, diese Strecke zum ersten Mal fliegen kann, müssen allerdings noch neue Technologien getestet und die Rahmenbedingungen festgelegt werden.
Das Konzept steht bereits: Der SpaceLiner des DLR soll wie ein Space Shuttle vor dem Start aufrecht stehen und mit Raketentriebwerken auf seine Reise starten. Die wiederverwendbare Booster-Stufe trenntsich nach dem ersten Schub vom Orbiter, in dessen Passagierkapsel 50 Mitflieger Platz finden. Nach acht Minuten würde dann der Gleitflug mit 20facher Schallgeschwindigkeit beginnen. Die Landung nach rund 80 Minuten findet dann wie mit einem üblichen Flugzeug auf einer normalen Landebahnstatt. Ein Projekt, für das es keine bereits existierenden Vorbilder gibt: „Wir müssen die
Dimensionen selbst festlegen und uns mit Computermodellen an den SpaceLiner herantasten“, sagt DLR-Projektkoordinator Martin Sippel. „Der SpaceLiner ist eine Herausforderung, was Technik und Betrieb angeht.“

Quelle: Pressetext des DLR