Banner Zahnimplantat Anschauungsmodell

Anschauungsmodell – Zahnimplantat

Anschauungsmodell Zahnimplantat

Dieses 2m hohe Anschauungsmodell stellt eine vielfache Vergrößerung eines Zahnimplantates dar.
Es dient zur Veranschaulichung auf Messen und Ausstellungen im zahnmedizinischen Bereich.

Die vom Kunden gelieferten Daten wurden von ACCENTFORM in CAD/CAM Programmen aufbereitet.
Die Einzelteile wurden mit unseren CNC-Fräsen gefertigt und zusammengefügt.
Dabei musste die B1 Klassifizierung berücksichtigt werden.

Das Styropormodell wurde anschließend mit GFK ummantelt und geglättet. Das Glätten der Oberfläche ist ein sehr aufwendiger Vorgang, hierbei wird die Oberfläche 3x geschliffen, 2x gefüllert, damit die abschließende Finish-Lackierung in einer hohen Oberflächengüte ausgeführt werden kann. Die Oberflächenlackierung erfolgte in einem edlen Titan Look, originalgetreu – oben glatt und im unteren Bereich des Implantates mit einer rauen Oberfläche versehen.

Zur Gewährleistung der Standsicherheit hat das Modell im Sockelbereich eine Stahlplatte erhalten.

Bilder aus der Fertigung:

Banner - Werbefiguren aus Kunststoff

Dickie und Lachgummi

Unser Kunde beauftragte uns für eine Neueröffnung seiner Süßigkeitenwelt in Oberhausen zwei beliebte Werbefiguren aus GFK im XXL Format herzustellen.

Die Figur „Dickie“ von den Super Dickmann´s Schokoküssen in einer Höhe von ca. 1m mit wechselnder Kopfbedeckung sollte den Eintritt zum Laden versüßen. Die Kinder sowie Erwachsene sollten bei dem im hinteren Bereich stehendem 2,5m hohen Lachgummi große Augen bekommen. Seine großen Kulleraugen bewegen sich nämlich in einem bestimmten Takt. Bis es allerdings zu großen Augen und Lust auf Süßes gekommen ist, mussten einige Handgriffe erledigt werden.

Der Dickie sowie das Lachgummi wurden aus Styropor geschnitzt. Für eine festere und lackierfähige Oberfläche wurde das Styropor mit GFK ummantelt. Dickie war so schon bereit für den „Schokoladenüberzug“. Die Besonderheit sind die originalen Chucks in der Schuhgröße 56. Allerdings mussten die weißen Schuhe noch in Orange gefärbt werden.

Das Lachgummi musste nach der Ummantelung von dem Styropor entkernt werden, um Platz für die Technik zu schaffen. Nachdem dies und die Feinarbeiten abgeschlossen wurde, konnte auch dem Lachgummi mit den bunten Farben im Airbrushverfahren Leben eingehaucht werden. Die separat laminierten/lackierten Augen wurden dann auf den Achsen in den Augenhöhlen eingesetzt und mit der Technik im Inneren verdrahtet und im gewünschten Takt mit einer Siemens Logo programmiert.

Wir bedanken uns für die Fotografien von Guido Leifhelm · Exklusive Eventfotografie,  www.leifhelm-eventfotografie.de

Bilder aus der Fertigung:

Banner Steinimitate

Steinimitate

nelson-saule-gfkWir entwickeln und realisieren auf Wunsch Steinimitate und Felsenimitate aus GFK, die sich optisch kaum von echten Steinen unterscheiden. Ob ein Asteroid riesiger Steinfelsen, Findling, Steinsäule oder eine Skulptur, die den Schein erweckt aus einem Felsen gemeißelt zu sein. Diese Stein-Nachbildungen sind in fast jeder Größe und in den verschiedensten Formen realisierbar.

Kunstfelsen und Steinimitate aus GFK sind formstabil, belastbar und frostsicher. Im Gegensatz zu Naturstein zeichnen sich durch ein geringes Eigengewicht aus. Durch diese positiven Eigenschaften eignen sie sich für jegliche Anwendung in Innen- und Außenbereich: als komplexe Reithindernisse, Dekorations- oder Kletterelemente in Freizeitparks oder als Hingucker bei verschiedenen Veranstaltungen.

Die Grundform der Steinmodelle wird zunächst aus einem Styroporblock in Handarbeit zugeschnitten, z. B. mit der Kettensäge. Anschließend im Handlaminatverfahren mit Fiberglas ummantelt. Die authentische Oberfläche wird mit einer farblichen Grundeinfärbung in Verbindung mit Gesteinsauftrag realisiert.

 

 

Banner Bionik

Bionische Kugeln

bionik-kugel-3d-modell

Sonderanfertigung MERCROBEN – die neue Formvielfalt des Pharmaunternehmens Merck

Der Pharmakonzern Merck blickt auf eine fast 350-jährige Geschichte zurück, in der es sich stets weiterentwickeln und neu erfunden konnte. Der mutige, neue Markenauftritt zeigt der Welt voller Stolz, was Merck heute darstellt: Ein führendes Unternehmen für innovative und hochwertige Hightech-Produkte.

Mit mutigen, kraftvollen Farben in anregenden Kombinationen präsentiert der neue Markenauftritt die wahre Natur der Wissenschaft anstatt der klischeehaften Welt steriler Labore. Und die organische Formwelt, die von Zellstrukturen inspiriert ist, ist immer faszinierend und ungewöhnlich geformt.

Um diese Farb- und Formvielfalt auch räumlich und haptisch auf internationalen Kongressen in Szene zu setzen bedarf es starker Partner – mit ACCENTFORM auch in kurzer Zeit kein Problem.

bionik-kugelMit der Beauftragung des Baus von insgesamt 24 bionisch geformten Kugeln war die Herausforderung geboren, innerhalb von 17 Werktagen das fast Unmögliche zu schaffen. Denn bei der Herangehensweise der Fertigung mussten folgende Besonderheiten durchdacht werden:

  • die bionisch geformte Oberfläche
  • bei ø 1m – trotz 15 mm Wandstärke, das Gewicht so gering wie möglich halten
  • bei ø  2m  –  Aufteilung in Viertel mit unsichtbarer Verbindung

Dank perfekter Zusammenarbeit mit dem CNC- Modellbau konnte ACCENTFORM bereits nach vier Tagen mit der Vorbereitung der 1-m-Modelle der Nord- und Südhalbkugel für den Formenbau beginnen. Nach weiteren vier  Tagen wurden die letzten Modelle für die 2-m-Kugel bearbeitet, die mit Ihrer Innen- sowie Außenschale deutlich komplexer aufgebaut werden musste.


Bionische Kugel ø 1 m

Für die kleine Kugel wurde nach den ersten Lagen Laminat ein Klebeharz verwendet um nach Versiegelung mit weiteren Lagen Laminat die Wandstärke von ca. 15mm zu erreichen. Nach Aushärtung wurden die Hälften entformt und dem Schleifer übergeben, der die einzelnen Ausschnitte auf Maß brachte. Nach Vereinigung und Feinabstimmung der Nord- und Südhalbkugel begannen die Ausgleichsarbeiten und Lackiervorbereitungen. Bereits am achten Tag konnten so die ersten 1-m-Kugeln in der aufregenden Farbpalette des Unternehmens lackiert werden.

Kugel ø 2 m

Bei den großen Kugeln war die Herangehensweise etwas komplexer: Nach Fertigstellung der insgesamt vier Produktionsformen (Nord- Südhalbkugel / Innen- Außenschale) wurden die einzelnen Schalen wie gewohnt laminiert. Nach einem komplexen Formbau wurden die Halbkugeln nochmal halbiert, um dem Wunsch einer leicht transportierbaren Viertelaufteilung nachzukommen. Eine weitere Forderung war, die Verbindungen so gut wie möglich zu „verstecken“ und dazu noch weltweit handelbar zu gestalten. Hier entwickelte ACCENTFORM-Ingenieure eine einfache und leicht zu bedienende Verbindung, die es erlaubt, die Einzelteile mit einem speziellen Werkzeug und mit einem simplen Handgriff verdeckt zu fixieren bzw. zu lösen. Die endgültige Lackierung in den leuchtenden Unternehmensfarben erweckte die Merkroben zum Leben.

Die Produktion in Bildern:

Fazit:
Trotz straffen Zeitplan und gewissen Herausforderungen konnte das Team von ACCENTFORM diese besonderen Auftrag sehr gut meistern. Die 24 Kugeln sind als Blickfang auf verschiedenen Events weltweit unterwegs.

bionik-kugeln

Banner Dom Aquaree

Kugeln für das CityQuartier DomAquarée

kugeln-cad-zeichnung

Als Business- und Freizeit-Location bringt das DomAquarée Menschen aus unterschiedlichen Bereichen zusammen. Ob Kunst, Musik oder Wirtschaft – mit vielfältigen Aktionen präsentiert sich das DomAquarée als ein Ort, an dem man sich gern auf außergewöhnliche Weise überraschen und unterhalten lässt. An seinem prominenten Standort zwischen Brandenburger Tor und Alexanderplatz hat sich das CityQuartier DomAquarée zu einem Zentrum der IT, Kreativwirtschaft und der Neuen Medien entwickelt. Arbeits-, Lebens- und auch Wohnqualität gehören hier untrennbar zusammen.

Der gefragte Büro- und Wohnstandort verfügt über exklusive Flächen und lichte, weite Passagen, die die verschiedenen Bereiche des Gebäudes erstklassig erschließen. Als Teil der Innenausstattung im Eingangsbereich des Neubaus fertigte die Firma ACCENTFORM im Auftrag von zwei Berliner Garten- und Landschaftsarchitekturbüros ein Ensemble aus 57 Kugeln in Größen von Ø 600mm bis Ø 1500 mm.

Die Kugeln wurden in einer Wandstärke von ca. 4mm im Handlaminat gefertigt und anschließend in baulich abgestimmten Farbtönen Grünblau und Perlbeige lackiert. Ein Teil der Bauteile konnte aufgrund einer Bodenplatte eigenständig stehen, andere wurden auf einen Metallständer geschraubt. Einige Kugeln wurden mit mittigen Öffnungen im oberen Bereich bestellt, welche als Pflanztröge dienen sollen.

Nach Fertigstellung lieferte ACCENTFORM die Kugeln nach Berlin und übernahm mit seinen Monteuren den fachgemäßen Zusammenbau auf Metallständern vor Ort. Das neue Kugelensemble mit seinen gut abgestimmten Proportionen und Farben empfängt die Bewohner, Büroarbeitenden und Besucher mit einem Ambiente positiver Energie und ist eine originelle, wirkungsvolle Aufwertung des Innenraums.

Banner schwebender Wasserhahn

Schwebender Wasserhahn

Faszinierende Illusion – ein Blickfang für die Besucher

Die Wahrnehmung auf den Kopf stellen; darum geht es beim „schwebenden Wasserhahn“. Das Prinzip beruht auf einer optischen Täuschung, mittels derer sowohl der Pumpmechanismus für das Wasser, sowie das transparente Rohr zur Stabilisierung der Anlage unsichtbar gemacht wird. Das Wasser fließt und fällt an den Außenseiten des Rohres wieder herunter, wobei sich das Rohr mit der Wasserzuführung im “Wasserfall” nicht abbildet. So entsteht der Eindruck, das Wasser komme aus dem Nichts. Der schwebende Wasserhahn ist ein Blickfang für Wasserwerke und Gas- Wasser- Installationsbetriebe und kostet in lackierter Ausführung nur 6.800,- € (netto).

Mittels einer CAD konstruierten wir ein überdimensionales GFK – Auslaufventil aus Hartschaum, welches anschließend mit 2 mm GFK – Laminat ummantelt wurde. Nachfolgend wurde das Auslaufventil mit einem Arcyllack beschichtet.

Den schwebenden Wasserhahn können wir in folgenden Ausführungen anbieten:

 

Wasserhahn “MODERN” für einen Messestand, im Auftrag von Firma Scarso:

Wasserhahn “ANTIKE” für den Baustoffhändler MeckRohr:

Globen

globus-erde-satelitaufnahmeWir legen ihnen “die Welt” zu Füßen

Medial bespielbare Globen

Zu unseren Spezialitäten gehört die Herstellung anspruchsvoller Erdgloben in verschiedenen Durchmessern. Die Oberflächen kann mal realistisch wie Satelitaufnahme oder schlicht und stilisiert bedruckt werden.

Zunächst wird eine Rohkugel mit dem gewünschten Durchmesser im GFK-Handlaminatsverfahren aus zwei miteinander verklebten Halbkugeln gefertigt. Im Anschluss wird die Oberfläche des Kugelkörpers gespachtelt und geschliffen, um diese für die Folierung/Beklebung vorzubereiten.

Folie-globusDie besondere Herausforderung bei der Folierung/Beklebung einer Kugel besteht darin, ein 2D-Bild in einem aufwendigen Umrechnungsverfahren in mehrere elliptische Segmente aufzuteilen, die eine Aufbringung des Folienplots auf die Rundungen der Kugel ermöglichen.

Auf eine Kugel mit Duchmesser von 0,77m werden 24 Segmente geklebt. Beim Globus von 1,91m Durchmesser sind es schon 32 Segmente.

Je nach Kundenwunsch werden anschließend manche Globen mit einem transparenten Mattlack beschichtet um jegliche Spiegelungen auf der Oberfläche des Globus zu vermeiden. Der Globus kann nunmehr medial – mittels Projektoren – bespielt werden.

Globus-Bekleben im Schnelldurchlauf:

Riesen Bärenfigur

Riesiger Bär für das Kreuzfahrtschiff „Quantum of the Seas“

Wenn im Herbst 2014 das größte je in Deutschland gebaute Kreuzfahrtschiff auf große Reise geht, dann nicht ohne eine knapp 11m hohe Kunstskulptur, die bei Accentform gefertigt wurde: Von weitem sichtbar thront ein pinker Eisbär in stylischer Facettenoptik mittschiffs auf der Steuerbordseite des weißen Ozeanriesen “Quantum of the Seas”. Schon beim ersten Ausdocken aus der Werfthalle war der pinke Bär ein echter Hingucker und avancierte beim Publikum sogleich zum Lieblingsdetail des gigantischen Kreuzfahrtschiffes.


Die aufwändig in GFK-Handlaminat gefertigte Figur des amerikanischen Künstlers Lawrence Argent vermittelt einen ersten Eindruck der 2.980 Stücke umfassenden Kunstsammlung im Wert von mehreren Millionen US-Dollar an Bord des Neubaus. Diese steht unter dem Motto “What Makes Life Worth Living”, also “Was das Leben lebenswert macht”.

Der Bär mit dem Titel “From Afar” (deutsch: von weitem) besteht aus 1.340 dreieckigen Teilflächen und soll die Gäste ermutigen, ihn nicht nur zu betrachten, sondern ihn auch zu berühren.

„Das besondere an Kreuzfahrten ist, dass sie Menschen aus der Normalität ihres Alltags herausholen, um ihnen neue Erfahrungen zu eröffnen. Der Bär soll diejenigen ansprechen, die denken, sie wissen nicht, was Kunst ist und ihnen ein zugängliches Gesamtbild bieten.“, so der Künstler.

Bei Accentform mussten Auftraggeber, Zweck und Bestimmungsort der Figur bis zum öffentlichkeitswirksamen Ausdocken geheimgehalten werden, da der amerikanische Auftraggeber Royal Caribbean International die Kunst an Board erst bekanntgeben wollte, wenn das Schiff das überdachte Baudock verlässt. Damit gelang RCI beim öffentlichkeitswirksamen Ausdocken des größten bisher in Deutschland gebauten Kreuzfahrschiffes ein echter Überraschungscoup, denn auch auf allen bisherigen Visualisierungen und Pressematerial fand sich der Bär noch nicht.

70-700

Riesenfigur wird abtransportiert

Auch wenn der 10,5m-Bär sich in das Bild des hochhaushohen Luxuscruisers harmonisch eingliedert, stellt sich die Sache an Land zunächst etwas größer dar. Bei der Auslieferung des fertigen Bären im Juni 2014 staunten die Anwohner so auch nicht schlecht, als der gigantische, pinke Kunststoffbär in Zeitlupe durch das Gewerbegebiet in Nienstädt schwebte. Die Fahrt ging nach Verladung per Kran zunächst mittels Schwertransporter über die gesperrte Bundesstraße nach Rusbend, anschließend auf einem Binnenschiff weiter auf dem Wasserweg nach Papenburg zur Meyer-Werft, wo der Bär auf den Neubau des Kreuzfahrtschiffes montiert wurde.

Mehrere Monate arbeitete Accentform an der Fertigstellung des pinken Giganten. Die Figur ist 10,5 m hoch und etwa 6 m breit und besteht aus mehrschichtigem, witterungsbeständigem GFK-Laminat, das aus eigens angefertigten Hartschaum-Formen produziert wurde.

Zur Aussteifung der gut 3 t schweren GFK-Hülle erhielt der Bär von der Schlosserei STAMA ein knapp 5 t schweres, mehrteiliges Stahl-Skelett nach den Vorgaben von den Ingenieuren von ACCENTFORM.

Für ein edles und seewetterbeständiges Finish wurde die charakteristische Farbe in Zusammenarbeit mit der Firma Rupf & Co. AG auf Basis eines seidenmatten PU-Lacks entwickelt und nach dem Endschliff im Airbrush-Verfahren aufgebracht.

Als leichter und belastbarer Hochleistungswerkstoff ist das verwendete GFK anderen Materialien überlegen: Niedriges Gewicht und hohe Flexibilität halten den Bären auch bei Temperaturschwankungen, hohen Windlasten und Seegang sicher in Form und an seiner Position. Und auch logistisch bietet sich ein enormer Vorteil: Trotz der riesigen Dimensionen und damit verbundener Straßensperren konnte die Verfrachtung zur Werft recht konventionell mit Autokran und Tieflader durchgeführt werden.

Neben neuesten Umwelttechnologien und einer verbesserten Energieffizienz wird die “Quantum of the Seas” vor allem mit ihren aufregenden Entertainment-Neuheiten punkten:

  • Der North Star, eine dem London Eye nachempfundene Aussichtsgondel in 90 Metern Höhe, wird weltweit einmalig sein. Und nicht nur für die Gäste wird es eine spektakuläre Neuheit sein, sondern auch aus schiffbaulicher Sicht ist die Gondel eine Meisterleistung.
  • Das „Two70°“ ist ein großer Bereich am Heck des Schiffes, der tagsüber als Lounge mit Bar und Tanzfläche und abends als Show-Bühne dient. Der Name steht für “270 Grad” und nimmt Bezug auf den beinahe Rundum-Blick durch die großen Fensterfronten. Bei den nächtlichen Shows dienen sie zudem als Projektionsflächen.
    Eine weitere Innovation ist das „SeaPlex“, ein Multifunktionsraum, in dem die Reisenden sich die Zeit beispielsweise mit Autoscooter und Basketball vertreiben können.
  • Der Simulator „RipCord by iFly“ lässt sogar das Gefühl eines echten Fallschirmsprungs entstehen. Und selbst die Innenkabinen bieten eine Attraktion: 82-Zoll-Bildschirme mit Echtzeitansichten des Meeres dienen als virtuelle Balkone und ermöglichenš den gleichen Ausblick wie die Außenkabinen.

Von New York wird dieses innovative Wunderwerk mit mehr als 22 Knoten auf die Reise in Richtung Bahamas und Bermuda sowie in die Karibik gehen – an Bord zusammen mit über 4.100 Passagieren und einem riesigen pinken Bär, den die Firma ACCENTFORM gebaut hat.

 

Banner Mohnblueten

Mohnblüten

Mohnblüten bei NachtLeuchtende XXL GartenobjekteMohnblüten sind der Inbegriff für Zartheit und leuchtende Farbe. Doch nicht jede Mohnblüte ist so vergänglich, wie sie oft in Gedichten der Romantik besungen werden:

Anlässlich einer Landschaftsausstellung durch den Veranstalter „Garten Kulturzentrum Niedersachsen – Park der Gärten“ fertigte ACCENTFORM aus glasfaserverstärkten Kunststoff 10 riesige Mohnblütenskulpturen – zart und sensibel wie das Original, aber stabil, dauerhaft, sicher und funktional wie alle Skulpturen von ACCENTFORM.

Die Wandstärke einer Mohnblüte betrug dank des verwendeten hochstabilen und dauerhaften GFK-Laminats nur ca. 2-3 mm, für die asymmetrische Trichterform der Blüte wurde ein Durchmesser von ca. 1,5 x 1,4m gewählt. Nach der Laminierung der einzelnen Formen wurden stabile Rohre an der Unterseite der Blüte montiert, die als Blütenstängel bzw. Befestigungshalterung fungieren. Zwei gegenüberliegende Bohrungen im Blütentrichter dienen als Wasserauslauf – so wird auch bei schlechtem Wetter Funktion und Statik sichergestellt.

Mit der Farbe „Feuerrot“ wurden die Skulpturen dem in der freien Natur vorkommenden Original vollständig angepasst und erzielen durch die Transluzenz die gleiche zarte Wirkung wie eine echte Mohnblüte. Durch eine Lampe, die in jeder der 10 Mohnblüten eingelassen wurde, entsteht ein außergewöhnlicher Lichteffekt, der die Blüte von innen heraus erstrahlen lässt. Die Montage und Anbringung der Lampen wurde vor Auslieferung detailliert überprüft und dem Auftraggeber nach erfolgreichen Tests ausgeliefert.

Wir freuen uns, einen Teil zu dieser außergewöhnlichen Veranstaltung beigetragen zu haben.

Riesengiraffe – 9m

Giraffe “Gigi” geht auf’s Schiff

Mit der „Anthem of the Seas“ hat ACCENTFORM nun das zweite Kreuzfahrtschiff der Reederei Royal Carribbean International mit einer Riesenfigur ausgestattet. Wie auch bei der „Quantum of the Seas“ ist auf diesem Ozeangiganten eine 9m hohe Kunstskulptur an Bord: Die handgefertigte Giraffe “GiGi” nimmt im Heckbereich auf der Steuerbordseite in knapp 50m Höhe Platz.
Die in Handlaminat aus Carbon gefertigte Figur “GiGi” des französischen Künstlers Jean-François Fourtou ist ein Meisterstück der Ingenieurskunst von ACCENTFORM. Die durch ein Stahlskelett ausgestützte Figur wurde dabei nicht aus einzelnen Formteilen zusammengesetzt, sondern beginnend am Kopf an einem Stück laminiert und mit der Stahlrohrkonstruktion unseres Metallbaupartners STAMA verheiratet.

Genau wie der Bär “Afar” des Schwesterschiffs soll die neben einer riesigen Kletterwand aufgestellte und durchaus humorvoll gestaltete Giraffe den Menschen schon von Weiten zeigen, dass Kreuzfahrten heute vielfältige Angebote für jeden Geschmack bieten. Die aus zukünftig drei Schiffen bestehende Quantum-Klasse von RCI ist dabei ein Paradebeispiel für aufwändige Unterhaltungsattraktionen an Bord.

Die besondere Herausforderung bei der Erstellung dieser Figur bestand in der extrem kurzen Fertigungszeit: Es standen insgesamt lediglich acht Wochen für die Fertigung zur Verfügung.

ACCENTFORM erstellte als erstes mit der hauseigenen CNC-Frästechnik eine hochpräzise Negativform aus Styropor. Parallel zu diesen Arbeiten erfolgte der Bau der Innenskelett-Stahl-Konstruktion, die ausschließlich in seewasserbeständigen Edelstahl ausgeführt wurde. Die Figur als solche wurde dann aus hochfester Carbonfaser laminiert.

In der Giraffe wurde schließlich das 2.000 kg schwere Stahlgestell aus Rohren mit einem Durchmesser von 140 mm und einer Wandstärke von 12 mm installiert. Dieser Stahlbau ist deshalb so wichtig, damit ein Aufschwingen der Figur mit der Eigenfrequenz des Schiffes verhindert wird. Innenseitige Spanten führen die Windkräfte von der Carbonhülle auf das Stahlgestell ab.

Für die Lackierung stellte ACCENTFORM auf dem Betriebsgelände eine 10 m hohe Einhausung auf, in der die Schleif- und Spachtelarbeiten an der bereits aufrecht stehenden Giraffe durchgeführt werden konnten. Als Farbsystem wurden PU- Farben der Firma Rupf & Co verwendet, die sich auch schon beim Bären bewährt hatten. Zudem wurde diesmal extra ein Airbrush-Künstler engagiert, der über jahrelange Erfahrung in der Colorierung von großformatigen Tierskulpturen verfügt und die detaillierte Fellzeichung und den geduldigen Gesichtsausdruck des sanften Tieres meisterhaft umsetzte.

An Bord fügt sich die Figur harmonisch in das Bild des hochhaushohen Luxuscruisers ein, doch an Land stellt sich die Sache zunächst etwas sperriger dar. Mit seinen knapp 10 Metern wurde die Figur zunächst umgelegt, um so per Tieflader transportiert werden zu können. Mit seiner großen Erfahrung, minutiöser Planung und höchster Termingenauigkeit konnte ACCENTFORM selbst den deutschen Frühjahrsorkanen trotzen: Pünktlich zur Schiffstaufe in Southhampton konnte “GiGi” dann als erster Dauergast der neuen Saison an Bord begrüßt werden.

Der Hochleistungswerkstoff Carbon bietet im Gegensatz zu GFK noch mehr Festigkeit bei noch geringerem Gewicht: Das aus der Luftfahrt und dem Automobilsport bekannte Material wird heute auch schon in Serienfahrzeugen z.B. für Elektroautos eingesetzt. Damit ist die Außenhaut der GiGi-Giraffe für alle Widrigkeiten und Belastungen durch Wind und Wetter bestens gewappnet.

Die Anthem of the Seas beeindruckt ihre Gäste mit zahlreichen Innovationen an Bord.

Bilder und Video:

CBC Cologne Broadcasting Center GmbH
Dirk Schwarz
www.cbc.de