Kategorie: GFK-Sonderanfertigungen
Kunst am Bau – Skater
Die Doppel-Plastik “Skater” wurde geschaffen von der Künstlerin Birgid Helmy aus Wiesbaden. Mit Ihrem Entwurf hat die Künstlerin die Jury überzeugt und den Wettbewerb Kunst am Bau an der Karmeliter Realschule Plus gewonnen.
Wir von ACCENTFORM durften die Künstlerin mit unseren Dienstleistungen bei der Realisierung Ihrer Idee unterstützen. Als Grundlage für die Fräsarbeiten dienten uns die von der Künstlerin gelieferten 3D Daten. Diese hat sie durch das Einscannen ihres selbst erstellten 3D-Modells gewonnen. Die beiden lebensgroßen Figuren haben wir aus SikaBlock M440 gefräst. Um die Plastiken wetterfest zu machen, wurden sie mit GFK ummantelt. Bei diesem Projekt musste die spätere Befestigung auf hohen Stahlmasten berücksichtigt werden. Um der möglichen Windlast entgegenzuwirken, haben wir die statisch relevanten Teile der Plastiken mit CFK verstärkt. Die Figuren wurden anschließend nach genauen Farbvorgaben der Künstlerin lackiert. Die Bemalung der Details im Gesicht der beiden jugendlichen Skater hat die Künstlerin selbst vorgenommen.
Das Kunstwerk erstrahlt nun in vier Meter Höhe vor der renovierten Fassade der Karmeliter Realschule Plus in Worms und spricht Schüler sowie Passanten gleichermaßen an.
- Skater Figuren an der Schule
- Karmeliter Realschule Worms
- Skater Figur aus GFK
- Skaterin Figur aus GFK
- 3D Modell
- Figurteile aus SikaBlock M440
- Figur aus SikaBlock M440
- Beschichtung mit GFK und CFK
- Beschichtung mit GFK und CFK
- Lackieren der Figuren
- Montage der Skater-Figuren
Kunstwerk “Mother” für Fred Wilson
Im Auftrag von dem renommierten amerikanischen Künstler Fred Wilson durften wir bei einem besonderen Kunstwerk “Mother” mitwirken. Dieses Kunstwerk feiert die Schönheit der “Mutter Erde”. Es handelt sich dabei um eine mehrstufige Skulptur aus zwölf Globen, die in verschiedenen Winkeln geneigt sind und von den für Fred Wilson charakteristischen schwarzen “Tropfen” umgeben sind. Die imposante Skulptur erstreckt sich über mehrere Etagen als permanente Installation im Terminal C des Flughafens La Guardia in New York.
Dieses spannende Projekt stellte uns vor verschiedenste Herausforderungen. Als Grundlage für die späteren Erdbälle, wurden bei uns zunächst 12 hohle Kugeln aus 6-8 mm dicker GFK-Schicht hergestellt. Die Größe der Kugeln variierte von 0,46 m bis zu einem gigantischen Durchmesser von 3,36 m. Die Kugeln mussten aufgrund der späteren Unterbringung in dem Flughafen-Terminal verschiedene Anforderungen erfüllen: Sie sollten eine nicht brennbare Oberfläche nach ASTM 84 Klasse A vorweisen. Weiterhin wurden sie mit Zusatzgewichten beschwert, damit sie sich im Falle eines Erdbebens nicht zu sehr aufschaukeln. Für die Installation der Kugel wurde eine Aufhängung von der Decke vorgesehen. Dafür musste eine sehr stabile innenliegende Aufhängevorrichtung aus Stahl konstruiert werden. Die größte Kugel musste in vier gleiche Abschnitte geteilt werden, damit sie transportabel ist.
Nach dem alle Kugeln oberflächig bearbeitet und glatt geschliffen wurden, erhielten sie eine schwarze Lackierung, die der Künstler Fred Wilson als Grundton vorgesehen hat. Die nächste Herausforderung bestand darin, alle Kugeln in Globen zu verwandeln. Auf die schwarze Oberfläche wurden mithilfe einer CNC-Maschine die Konturen einer Weltkarte appliziert: Bei einigen nur die Kontinente, bei anderen auch einzelne 195 Länder des Erdballs.
Die Großen “Tropfen”, die ein Teil der Installation sind, bestehen zu 100 Prozent aus Aluminium. Sie wurden bei unserem Partner Industrie Mechanik Böger Maschinenbau GmbH gefräst und von uns weiter bearbeitet, damit sie eine hochglänzende schwarze Oberfläche erhalten.
Als die Arbeiten an den Globen fortgeschritten waren, hat sich Fred Wilson vor Ort persönlich ein Bild von dem Prozess gemacht und zusammen mit unserem Team die weitere “Taktik” erarbeitet. Während der weiteren mehrwöchigen Aufenthalte hatte Fred Wilson viele Kontinente auf den Kugeln eigenhändig mit einer kräftigen Struktur versehen. Die Globen wurden anschließend alle von Hand nach sehr genauen Farbvorgaben unterschiedlich bemalt. Die Handarbeiten hat Fred Wilson vor Ort zusammen mithilfe von einigen kreativen Helfern vollzogen. Diese Zusammenarbeit war eine gute Gelegenheit, dem sympathischen Künstler auch ein kleines Stück Deutschland und seine Kultur näher zu bringen. 😉
Am Ende wurden die Globen noch mit einem Lack versehen. Die letzte Hürde war das Verpacken und Verschiffen der Elemente nach Amerika und das Aufbauen der Installation im Terminal C des Flughafens La Guradia in New York. Unser Mitarbeiter war im Oktober 2022 vor Ort, um die Arbeiten technisch zu begleiten und erfolgreich zum Abschluss zu bringen.
Der Hingucker “Mother” auf dem Flughafen der Gesellschaft Delta Airlines wird noch über viele Jahre die Blicke der Passagiere anziehen. Es war uns eine große Freude, Fred Wilson persönlich kennenzulernen und ihn bei seinem großen Kunstprojekt zu begleiten.
Making of-Video:
Bilder aus der Fertigung:
- Schleifen der Kugel
- Kugel Elemente
- Auftragen der Konturen
- Auftragen der Landkarte
- Fred Wilson bei der Arbeit
- Auftragen der Struktur
- Künstler Fred Wilson
- Bemalung mit der Hand
- Aufhängevorrichtung
- Kunstwerk “Mother”
- Globen – Kunstwerk
- Elemente der großen Kugel
- Die größte Kugel
- Schwarz lackierte Elemente
- Fotos für New York Times
- Bemalen der riesigen Kugelelemente
- Bemalen der Länger
- Fertige Elemente der großen Kugel
- Drehen aus Aluminium
- Tropfen aus Aluminium
- Lackieren der Tropfen
- Glänzende Lack
- Montage auf dem Flughafen
- Riesiger Globus wird montiert
Fertige Kunstinstallation auf dem Flughafen:
- Kunstwerk “Mother” on Airport
- Kunstwerk “Mother” on Airport
- Kunstwerk “Mother” Delta Lines
- Kunstwerk “Mother” on Airport
Video über Fred Wilson´s “Mother”:
Bericht in The New York Times
Anthropomorphe Figuren
In den imposanten Gemälden und Skulpturen der Berliner Künstlerin Cathrin Hoffmann dominieren verzehrte, anthropomorphe Figuren in Bordeaux- und Blautönen. “Ich erschaffe Kreaturen, die nah genug am Menschen sind, damit man sich mit ihnen identifizieren kann und weit genug davon entfernt, damit man sich auf sie einlassen kann. Wenn ich etwas sehe, dass mich erst einmal abschreckt, schaue ich genauer hin…”, so die Künstlerin.
Im Auftrag der Künstlerin durften wir einige dieser eindrucksvollen, humanoiden Plastiken entsprechend ihrer digitalen Entwürfe herstellen. Die ersten vier Figuren in der Größe bis zu 236 cm wurden aus Styropor gefräst. Im nächsten Auftrag wurden von uns drei weitere kleinere Figuren aus einem sehr beständigen und harten PU-Werkstoff gefräst. Alle diese Unikate wurden von Cathrin Hoffmann anschließend von Hand nachgearbeitet und zum Teil mit Epoxidharz beschichtet, bevor sie eine monochrome Bemalung erhalten haben. Diese anthropomorphen Figuren – entstanden durch Metamorphose von der Idee über die digitale bis zur analogen Welt – wurden dem Publikum in renommierten Galerien weltweit präsentiert, z.B.:
- Kunstausstellung “Probably Outside” in der Public Gallery in London
- Kunstausstellung “Human Hand for Scale” in Nicodim Gallery, Los Angeles
- Courtesy of the Artist and Public Gallery
- Die Ausstellung “Propably outside”
- Die Ausstellung “Propably outside”
- Die Ausstellung “Propably outside”
Die Firma ACCENTFORM hat für mich bereits 7 Skulpturen aus den verschiedensten Materialien angefertigt. Bevor ich ACCENTFORM entdeckte, versicherten mir zahlreiche andere Unternehmen, dass meine Skulpturen zu speziell und nicht machbar seien. ACCENTFORM hat jedoch jede Skulptur mit Bravour gemeistert. Der freundliche persönliche Kontakt und die Schnelligkeit der Produktion sind bemerkenswert und ein Alleinstellungsmerkmal für mich. Man merkt, dass die Firma neben der professionellen Produktion von industriellen Serienprodukten auch gerne Liebe und Detail in die knifflige Aufgabe der Herstellung von Kunstobjekten steckt. (Cathrin Hoffmanns O-Ton)
- Styropor Figuren
- Anthromorphe Figuren
- Figur gefräst aus PU-Material
Riesensalamander
Der bekannte Erlebnis-Zoo Hannover wird aktuell durch Neubau eines neuen Themengebiets Zoologicum erweitert. Diese Themenwelt wird Riesenschildkröten, Amphibien, Faultiere, Aras, Nasenbären & Co. in einem anregenden Erscheinungsbild vorstellen. Passend zu dieser Themenlandschaft wurden wir mit einer übergroßen Salamander-Figur beauftragt, die am Eingang zum Zoologicum am Turm kriecht und die Besucher willkommen heißt.
Die fünf Meter lange Amphibien-Nachbildung wurde zunächst mit unserer 3-Achs-Fräsmaschine in mehreren Segmenten gefräst. Die zusammengesetzte Figur wurde anschließend mit Polyurea-Hotcoat-Beschichtung versehen. Die orangenhautähnliche Spritzstruktur gibt dem Feuersalamander nicht nur eine authentische Oberfläche, sondern macht ihn hart und wetterfest. Für die spätere Befestigung an der Fassade des Turms wurden an den Füßen vier Edelstahl Platten vorgesehen und in die Füße integriert.
Nach der schwarzen Grundierung wurde der Riesensalamander von Hand realistisch bemalt und naturgetreu mit einer glänzenden Lackschicht versiegelt.
Rückmeldung des Kunden:
„Ich möchte mich auf diesem Weg bei Ihnen und ihrem Team bedanken. Die Umsetzung unserer Idee, eines überlebensgroßen Salamanders, ist Ihnen sehr gut gelungen. Hier im Haus sind alle vom Ergebnis begeistert. Am Freitag wird die Figur an Ihrem endgültigen Platz hängen und Menschen für Tiere begeistern. Einen besonderen Dank an Frau Wagner, für die freundliche Betreuung.“ (Detlef Meiners)
- Eingang zum Zoologicum in Hannover ZOO
Bilder aus der Fertigung:
- 3Achs-Fräsen
- Styropor Figur – Riesensalamander
- Polyurea-Beschichtung
- Natürliche Oberfläche
- Riesensalamander grundiert mit Schwarz
- Bemalung des Riesensalamanders
- Lackierung mit hohem Glanzgrad
- Riesensalamander – Transport
Bewegungsskulpturen
Bitte berühren!
So heißt die partizipative Kunst-Aktion, die der Paderborner Künstler Manfred Webel ins Leben gerufen hat. Er sieht eine Skulptur in erster Linie auch als ein soziales Objekt, das nicht nur durch Optik sondern durch eine Berührung mit dem Betrachter interagiert. Anders als bei einem Museumsbesuch dürfen und sollen seine rollbaren Kunstwerke berührt und bewegt werden. Somit macht Manfred Webel auf seiner Tournee durch ganz NRW Kunst für ALLE nicht nur sichtbar, sondern erlebbar.
Wir bei ACCENTFORM durften zu dieser wunderbaren Aktion beitragen, indem wir insgesamt neun Objekte von Manfred Webel in verschiedenen Größen hergestellt haben. Die Bewegungsskulpturen mit eigenen Namen “Quattroporte, Monami, Bubble und Chair” wurden zunächst aus Styropor CNC gefräst und anschließend mit Glasfaser verstärktem Kunststoff im Laminierverfahren beschichtet. Einige der Skulpturen haben eine monochrome, rote Lackierung erhalten, andere wurden vom Künstler persönlich weiter bearbeitet.
Die konstruktive Zusammenarbeit mit dem sympathischen Künstler war uns eine große Freude!
- Manfred Webel
- Kunst kommt zum Rollen
- Kunstwerk Monami
- Bitte Berühren – Kunstaktion
- Bewegungsskulptur
„Sehr gerne arbeite ich mit Firma Accentform zusammen, nicht nur weil sie über ein tiefes technisches Verständnis verfügen und sehr Lösungs-orientiert arbeiten, sondern auch ein Herz für neue Fragestellungen und dafür zu entwickelnde Innovationen haben. Außerdem mag ich die alte Schule des Vertragsabschlusses durch Handschlag und die absolute Verbindlichkeit auch von mündlich ausgetauschten Vereinbarungen“
Manfred Webel
Bilder aus der Fertigung:
Video-Links:
SAT1 Werbekugeln
Spezialanfertigung für Sat1-Werbung
Im Auftrag von Departmentdeluxe haben wir drei Kugeln für den bekannten TV-Sender SAT1 hergestellt. Diese dekorativen “Bälle” in einer Größe von 40 bis 150 cm imitieren das regenbogenfarbige SAT1-Logo. Sie bestehen aus einer inneren weißen Kugel und sieben darüberliegenden farbigen Lamellen. Die besondere Herausforderung bestand für uns darin, die bunten Lamellen an der weißen Kugel in gleichmäßigem Abstand voneinander so zu platzieren, dass diese ca. 5 mm über der Kugel “schweben”. Nur an den beiden Polen sind sie mit der Kugel verbunden. Diese kniffelige Aufgabe haben wir im Zeitraum von drei Wochen präzise gemeistert. Das wunderschöne 3D-Logo interagiert nun in verschiedensten Werbeeinlagen des Senders mit bekannten Darstellern wie Dr. Carola Holzner, Jörg Pilawa oder Ralf Schmitz.
- fertige Sat1-Kugeln
Die Produktion in Bildern:
- Formbau Halbkugel
- Halbkugel Modell
- Negativform Halbkugel
- Fertige Kugeln in weiß
- Herstellung der Lamellen
- Lackierung der Elemente
- Bunte Lamellen für die Kugel
- Verpackung
Stonehenge-Nachbildung
Der Steinkreis von Stonehenge ist das berühmteste steinzeitliche Monument Europas und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Für eine Sonderausstellung des LWL-Museums für Archäologie in Herne sollte eine möglichst naturalistische Stonehenge-Nachbildung in Originalgröße als unmittelbar erfahrbares Monument zum Begehen und Anfassen hergestellt werden. Wir haben an der Ausschreibung für dieses gigantische Vorhaben teilgenommen und schließlich den Auftrag erhalten. Beauftragt wurden insgesamt 21 Stonehenge-Repliken im Maßstab 1:1 in der Höhe von 4 bis 7 m und einer Breite von bis zu 5 m.
Gigantische Aufgaben
Dieser wortwörtlich gigantische Auftrag stellte uns auch vor einige technische, zeitliche und logistische Herausforderungen. Die vom Kunden gestellten 3D-Daten der riesigen Steine mussten zunächst in realisierbare Abschnitte unterteilt werden. Die einzelnen Elemente wurden aus Styropor CNC gefräst. Anschließend wurden die großen Elemente zusammengeführt und bildeten die Stein-Repliken im Maßstab 1:1 ab.
Im nächsten Schritt ging es darum, eine möglichst realistisch aussehende Oberfläche der Stein-Giganten zu erreichen. Zuerst wurde das „weiche“ Styropor mit einer Schicht Polyurea-Hotcoat beschichtet. Durch diese Kunststoffbeschichtung wurde wesentliche Erhöhung der Druckfestigkeit an der Oberfläche erreicht. Grundlage für die weitere Farbgebung bildeteten dann frisch bearbeitete Sarsen- bzw. Blaustein-Optiken. Anhand von Bildmaterial und kleiner Originalproben aus Stonehenge wurden verschiedene Sandarten aufeinander abgestimmt und ein passendes Mischungsverhältnis festgelegt. Weil die Replik- Steine auch haptisch Sandstein ähneln sollten, wurde die spezielle Sandmischung im Verbund mit einem Dispersionsklebstoff auf die Steinoberfläche aufgespritzt. Die Details der Steinoberfläche, sowie die Farbnuancen, wurden abschließend durch eine Airbrush-Lackierung ausgearbeitet.
Aufgrund der großen Dimensionen mussten die Steine für den Transport und die Montage nochmals präzise geteilt werden. Die letzte Hürde war der Aufbau der Steine vor Ort im LWL-Museum für Archäologie Herne. Diese erfolgte durch unser Team an zwei Tagen. Die riesigen Stein-Modelle mussten wie ein Puzzle mithilfe mehrerer Scherenbühnen zusammengesetzt und auf einer Unterkonstruktion befestigt werden. Die Nähte an der Verbindungstellen wurden nach dem Aufbau von uns nachgearbeitet.
Die imposante Sonderausstellung über Stonehenge im LWL-Museum für Archäologie in Herne wurde am 23.09.21 eröffnet und ist noch bis 25.09.22 zu sehen.
Bilder aus der Produktion:
- Fräsen der Teile aus Styropor
- Einzelne Repliken-Elemente
- Zusammensetzen der Styropor-Elemente
- Die Riesensteine von Innen
- Stonehenge-Nachbildung aus Styropor
- Beschichtung mit PU
- Gigantischen Stonehenge-Repliken
- Mit Sand-Mischung beschichtete Riesensteine
- Ausarbeitung der Details
- Teilung der Steine vor dem Transport
- …vor dem Transport bei Accentform
- Aufbau der Steine vor Ort
Blutkörperchen – Fassade
Alles “nur” Fassade?
Der erste Eindruck zählt!
Bei dieser neugebauten Transfusionszentrale der Universitätsmedizin Mainz wird schon von außen ersichtlich, um was es im Inneren des Gebäudes geht. Symbolisch dargestellte riesige Blutkörperchen verzieren die Seitenansicht des modernen Bauwerks. Der Entwurf für diese eindrucksvolle Fassadengestaltung stammt von der Arbeitsgemeinschaft Marcel Balsen & Marcel Friedrich Weber und hat bei dem Wettbewerb “Kunst am Bau” den ersten Platz belegt.
ACCENTFORM wurde von Balsen & Weber Gbr beauftragt, das reliefartige Blutkörperchen-Gebilde zu fräsen. Das Gesamtbild wurde nach einem bestimmten Raster in mehr als 40 Segmente unterteilt. Die einzelnen Segmente haben wir aus speziellen Fassaden-Styropor gefräst und an den Kunden ausgeliefert. Die Einzelteile wurden dann vor Ort, direkt am Gebäude zusammengefügt und analog der restlichen Fassade mit Putz überzogen. Das großformatige Blutkörperchen-Relief verschmilzt somit regelrecht mit dem Gebäude.
- Einzelne Elemente der Fasssade – gefräst
- Fassadenelemente am Gebäude befestigt
- Blutkörperchen – Fassade
- Die Elemente werden verputzt
- Fertiges Werk
Projektionskugel für Zukunftsmuseum
Diese Projektionskugel mit Durchmesser von fast 3 m haben wir für das Deutsche Museum im Nürnberg aus GFK hergestellt. Sie wurde aus vier Segmenten gefertigt und vor Ort an der 8 m hohen Betondecke montiert.
Zunächst musste eine Form für ein ¼ Kugelsegment gefräst werden. Diese Form wurde dann mit GFK in einer Stärke von 4 mm abgeformt. Jeder der vier Kugelsegmente verfügt über einen Innenflansch, damit diese später miteinander verschraubt werden konnten. Eine Montageöffnung mit einem Durchmesser von 450 mm wurde vorgesehen.
Um die Kugel aufzuhängen werden drei Ketten an der Kugel befestigt um ein Hin- und Herschwingen zu verhindern. An der Decke wurden 3 bewegliche Ringschrauben montiert, um die Kugel im Abstand von 2 Meter von der Decke aufzuhängen. Für die Befestigung wurden Anschlagketten, nach DIN EN 812-2 Güteklasse 8 mit einer Tragfähigkeit von 1.120 kg, verwendet.
Die Kugel wurde in RAL 7035 lackiert. Und wiegt ca. 300 kg.
Die Projektionskugel ist als ein übergoßer Globus im Ausstellungsbereich “System Erde” vorgesehen. Mittels Projektion von 10 Beamern wird eine Simulation der Erde mit Ihren Ozeanen, Landschaften und Wolkenfeldern entstehen.