Skulpturale Elemente für Katharina Grosse

Die international renommierte Künstlerin Katharina Grosse hat den Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin sowie Teile des Außenbereichs temporär in ein unüberschaubar großes, farbgewaltiges Kunstwerk verwandelt. Die Grenzen zwischen Malerei und Skulptur werden in Katharina Grosses raumüberschreitenden und farbintensiven Kunstwerken unkonventionell aufgehoben. So verschmelzen auch in dieser Ausstellung unter dem Titel „It Wasn’t Us“ riesige, felsenartige Elemente, der Boden im und außerhalb des Museums sowie Teile der Fassade zu einem gigantischen, dreidimensionalen Gemälde in leuchtenden Farben.

ACCENTFORM wurde mit der Herstellung und Montage der übergroßen skulpturalen Elemente beauftragt und durfte somit zu dieser außergewöhnlichen Installation beitragen. Dieses Projekt stellte uns vor einigen Herausforderungen, die wir in einer guten Zusammenarbeit mit der Auftraggeberin gemeistert haben.

Ein von der Künstlerin handgemachtes Styropor-Modell des Kunstwerks im Maßstab von 1:50 wurde extern eingescannt und in 3D-Daten umgewandelt. Diese dienten uns als Vorlage zum 3D-Fräsen. Es handelte sich insgesamt um fünf Styropor-Objekte. Zunächst wurde anhand der 3D-Daten ein Test-Modell im Maßstab von 1:10 mittels unserer 5-Achsen Fräse gefräst. Dieses Modell diente dann der Künstlerin in ihrem Atelier als Anschauungsobjekt für Farbabstimmung und weitere Anpassungen, die dann von uns im Maßstab 1:5 gefräst wurden.

Auch das 1:5-Modell wurde von der Künstlerin noch einmal überarbeitet und nach dessen Freigabe konnten wir die fünf felsenartigen Objekte in Originalgröße fräsen. Aufgrund der gigantischen Maße von bis zu 21 m Länge und 7 m Höhe mussten diese zunächst sinnvoll segmentiert werden. Allein die Fräszeit von 1.400 Stunden und der Styroporverbrauch von 1.050 m³ geben eine Aussage über die Größenordnung dieses gigantischen Projekts.

Nachdem die Teile provisorisch zusammengebaut wurden, hat Katharina Grosse mit ihren Assistenten in unseren Hallen vor Ort die Oberfläche mit heißem Draht nach ihren Vorstellungen bearbeitet.

Skulptur vor dem Bemalen, Foto: Philip Radowitz

Skulptur vor dem Bemalen, Foto: Philip Radowitz

Kunstausstellung “It Wasn´t Us”

Die fertigen Segmente wurden einzeln nach Berlin geliefert und vor Ort in der historischen Halle des Hamburger Bahnhofs aufgebaut und zusammenmontiert. Die Montage durch unser Team nahm neun Tage in Anspruch. Die Künstlerin hat anschließend weitere Anpassungen an der Oberfläche vorgenommen und die weißen „Eisberge“ mit leuchtenden Farben per Sprühtechnik übermalt und in ihre raumsprengende Installation integriert.

Wir durften uns persönlich bei der Ausstellungseröffnung einen Eindruck über das außergewöhnliche Kunstwerk machen und sind stolz darauf, im Rahmen unserer Möglichkeiten dazu beigetragen zu haben.

Da es sich auch bei diesem Werk von Katharina Grosse um eine zeitbegrenzte Installation handelt, werden die Styroporelemente nach der Beendigung der Ausstellung wieder zu 100 % stofflich recycelt.

Bilder aus der Fertigung:

Bilder aus der Kunstausstellung:

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GFK und Mosaik - Highlights

Mosaik-Highlights

Mosaik Totenkopf - Highlight

Extravagante Highlights für Genfer Diskothek

Wer seinem Club eine besondere Note verleihen will, muss sich schon etwas Ungewöhnliches einfallen lassen: so wie die Diskothek JAVACLUB. Als Auftragsarbeit für die Berliner Künstlerin Nicole Zäch realisierte ACCENTFORM einen riesigen Schädel als Grundform für ein Kunstwerk mit enorm großer Wirkung: den Mosaik-Totenkopf!

Im Vorfeld der Arbeiten wurde ein Schädel gescannt und zu einer CAD-Datei umgewandelt. Anschließend wurde der Kopf aus verschiedenen STYROPOR-Teilstücken mittels eines CNC-Bearbeitungszentrums gefräst und zu einem Stück zusammengeklebt. Nach einem professionellen Feinschliff ließ sich das Kunstwerk schon leicht erahnen.

Nachdem der Schädel mit GFK umlaminiert, gespachtelt und geschliffen wurde, erhielt er schließlich sein wahres Gesicht: viele kleine Glasmosaiksteine mit Weissgold Anteil, die ganzflächig auf den Schädel aufgeklebt wurden, machen diese Skulptur zum absoluten Blickfang, denn das ist die Spezialität der Berliner Künstlerin Nicole Zäch. Spezielle Lampen, die direkt in die Augen des Schädels integriert wurden, bringen in Zukunft nicht nur den Totenkopf, sondern auch die komplette Diskothek zum Strahlen!


Mosaik KunstIm Jahr 2018 durften wir für Nicole Zäch ein weiteres Projekt für diesen Club realisieren. Nach Kundenvorgaben wurde von uns für eine auffällige, blütenartige Dekoration die Form aus GFK hergestellt. Es handelte sich um insgesamt vier Blüten im Durchmesser von 1400 mm und 2000 mm, die aus vier oder acht Einzelteilen bestanden haben. Die Einzelteilen wurden in den durch unsere Kundin beigestellten Metallrahmen eingeklebt.

Durch Gestaltung mit Glasmosaik wurde diese übergroße Blume von Nicole Zäch zu einem weiteren funkelnden Hingucker verwandelt.

 

 

Riesen Bärenfigur

Riesiger Bär für das Kreuzfahrtschiff „Quantum of the Seas“

Wenn im Herbst 2014 das größte je in Deutschland gebaute Kreuzfahrtschiff auf große Reise geht, dann nicht ohne eine knapp 11m hohe Kunstskulptur, die bei Accentform gefertigt wurde: Von weitem sichtbar thront ein pinker Eisbär in stylischer Facettenoptik mittschiffs auf der Steuerbordseite des weißen Ozeanriesen “Quantum of the Seas”. Schon beim ersten Ausdocken aus der Werfthalle war der pinke Bär ein echter Hingucker und avancierte beim Publikum sogleich zum Lieblingsdetail des gigantischen Kreuzfahrtschiffes.

Die aufwändig in GFK-Handlaminat gefertigte Figur des amerikanischen Künstlers Lawrence Argent vermittelt einen ersten Eindruck der 2.980 Stücke umfassenden Kunstsammlung im Wert von mehreren Millionen US-Dollar an Bord des Neubaus. Diese steht unter dem Motto “What Makes Life Worth Living”, also “Was das Leben lebenswert macht”.

Der Bär mit dem Titel “From Afar” (deutsch: von weitem) besteht aus 1.340 dreieckigen Teilflächen und soll die Gäste ermutigen, ihn nicht nur zu betrachten, sondern ihn auch zu berühren.

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„Das besondere an Kreuzfahrten ist, dass sie Menschen aus der Normalität ihres Alltags herausholen, um ihnen neue Erfahrungen zu eröffnen. Der Bär soll diejenigen ansprechen, die denken, sie wissen nicht, was Kunst ist und ihnen ein zugängliches Gesamtbild bieten.“, so der Künstler.

Bei Accentform mussten Auftraggeber, Zweck und Bestimmungsort der Figur bis zum öffentlichkeitswirksamen Ausdocken geheimgehalten werden, da der amerikanische Auftraggeber Royal Caribbean International die Kunst an Board erst bekanntgeben wollte, wenn das Schiff das überdachte Baudock verlässt. Damit gelang RCI beim öffentlichkeitswirksamen Ausdocken des größten bisher in Deutschland gebauten Kreuzfahrschiffes ein echter Überraschungscoup, denn auch auf allen bisherigen Visualisierungen und Pressematerial fand sich der Bär noch nicht.

70-700

Riesenfigur wird abtransportiert

Auch wenn der 10,5m-Bär sich in das Bild des hochhaushohen Luxuscruisers harmonisch eingliedert, stellt sich die Sache an Land zunächst etwas größer dar. Bei der Auslieferung des fertigen Bären im Juni 2014 staunten die Anwohner so auch nicht schlecht, als der gigantische, pinke Kunststoffbär in Zeitlupe durch das Gewerbegebiet in Nienstädt schwebte. Die Fahrt ging nach Verladung per Kran zunächst mittels Schwertransporter über die gesperrte Bundesstraße nach Rusbend, anschließend auf einem Binnenschiff weiter auf dem Wasserweg nach Papenburg zur Meyer-Werft, wo der Bär auf den Neubau des Kreuzfahrtschiffes montiert wurde.

Mehrere Monate arbeitete Accentform an der Fertigstellung des pinken Giganten. Die Figur ist 10,5 m hoch und etwa 6 m breit und besteht aus mehrschichtigem, witterungsbeständigem GFK-Laminat, das aus eigens angefertigten Hartschaum-Formen produziert wurde.

Zur Aussteifung der gut 3 t schweren GFK-Hülle erhielt der Bär von der Schlosserei STAMA ein knapp 5 t schweres, mehrteiliges Stahl-Skelett nach den Vorgaben von den Ingenieuren von ACCENTFORM.

Für ein edles und seewetterbeständiges Finish wurde die charakteristische Farbe in Zusammenarbeit mit der Firma Rupf & Co. AG auf Basis eines seidenmatten PU-Lacks entwickelt und nach dem Endschliff im Airbrush-Verfahren aufgebracht.

Als leichter und belastbarer Hochleistungswerkstoff ist das verwendete GFK anderen Materialien überlegen: Niedriges Gewicht und hohe Flexibilität halten den Bären auch bei Temperaturschwankungen, hohen Windlasten und Seegang sicher in Form und an seiner Position. Und auch logistisch bietet sich ein enormer Vorteil: Trotz der riesigen Dimensionen und damit verbundener Straßensperren konnte die Verfrachtung zur Werft recht konventionell mit Autokran und Tieflader durchgeführt werden.

Neben neuesten Umwelttechnologien und einer verbesserten Energieffizienz wird die “Quantum of the Seas” vor allem mit ihren aufregenden Entertainment-Neuheiten punkten:

  • Der North Star, eine dem London Eye nachempfundene Aussichtsgondel in 90 Metern Höhe, wird weltweit einmalig sein. Und nicht nur für die Gäste wird es eine spektakuläre Neuheit sein, sondern auch aus schiffbaulicher Sicht ist die Gondel eine Meisterleistung.
  • Das „Two70°“ ist ein großer Bereich am Heck des Schiffes, der tagsüber als Lounge mit Bar und Tanzfläche und abends als Show-Bühne dient. Der Name steht für “270 Grad” und nimmt Bezug auf den beinahe Rundum-Blick durch die großen Fensterfronten. Bei den nächtlichen Shows dienen sie zudem als Projektionsflächen.
    Eine weitere Innovation ist das „SeaPlex“, ein Multifunktionsraum, in dem die Reisenden sich die Zeit beispielsweise mit Autoscooter und Basketball vertreiben können.
  • Der Simulator „RipCord by iFly“ lässt sogar das Gefühl eines echten Fallschirmsprungs entstehen. Und selbst die Innenkabinen bieten eine Attraktion: 82-Zoll-Bildschirme mit Echtzeitansichten des Meeres dienen als virtuelle Balkone und ermöglichenš den gleichen Ausblick wie die Außenkabinen.

Von New York wird dieses innovative Wunderwerk mit mehr als 22 Knoten auf die Reise in Richtung Bahamas und Bermuda sowie in die Karibik gehen – an Bord zusammen mit über 4.100 Passagieren und einem riesigen pinken Bär, den die Firma ACCENTFORM gebaut hat.

 

Riesengiraffe – 9m

Giraffe “Gigi” geht auf’s Schiff

Mit der „Anthem of the Seas“ hat ACCENTFORM nun das zweite Kreuzfahrtschiff der Reederei Royal Carribbean International mit einer Riesenfigur ausgestattet. Wie auch bei der „Quantum of the Seas“ ist auf diesem Ozeangiganten eine 9m hohe Kunstskulptur an Bord: Die handgefertigte Giraffe “GiGi” nimmt im Heckbereich auf der Steuerbordseite in knapp 50m Höhe Platz.
Die in Handlaminat aus Carbon gefertigte Figur “GiGi” des französischen Künstlers Jean-François Fourtou ist ein Meisterstück der Ingenieurskunst von ACCENTFORM. Die durch ein Stahlskelett gestützte Figur wurde dabei nicht aus einzelnen Formteilen zusammengesetzt, sondern beginnend am Kopf an einem Stück laminiert und mit der Stahlrohrkonstruktion unseres Metallbaupartners STAMA verheiratet.

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Genau wie der Bär “Afar” des Schwesterschiffs soll die neben einer riesigen Kletterwand aufgestellte und durchaus humorvoll gestaltete Giraffe den Menschen schon von Weiten zeigen, dass Kreuzfahrten heute vielfältige Angebote für jeden Geschmack bieten. Die aus zukünftig drei Schiffen bestehende Quantum-Klasse von RCI ist dabei ein Paradebeispiel für aufwändige Unterhaltungsattraktionen an Bord.

Die besondere Herausforderung bei der Erstellung dieser Figur bestand in der extrem kurzen Fertigungszeit: Es standen insgesamt lediglich acht Wochen für die Fertigung zur Verfügung.

ACCENTFORM erstellte als erstes mit der hauseigenen CNC-Frästechnik eine hochpräzise Negativform aus Styropor. Parallel zu diesen Arbeiten erfolgte der Bau der Innenskelett-Stahl-Konstruktion, die ausschließlich in seewasserbeständigen Edelstahl ausgeführt wurde. Die Figur als solche wurde dann aus hochfester Carbonfaser laminiert.

In der Giraffe wurde schließlich das 2.000 kg schwere Stahlgestell aus Rohren mit einem Durchmesser von 140 mm und einer Wandstärke von 12 mm installiert. Dieser Stahlbau ist deshalb so wichtig, damit ein Aufschwingen der Figur mit der Eigenfrequenz des Schiffes verhindert wird. Innenseitige Spanten führen die Windkräfte von der Carbonhülle auf das Stahlgestell ab.

Für die Lackierung stellte ACCENTFORM auf dem Betriebsgelände eine 10 m hohe Einhausung auf, in der die Schleif- und Spachtelarbeiten an der bereits aufrecht stehenden Giraffe durchgeführt werden konnten. Als Farbsystem wurden PU- Farben der Firma Rupf & Co verwendet, die sich auch schon beim Bären bewährt hatten. Zudem wurde diesmal extra ein Airbrush-Künstler engagiert, der über jahrelange Erfahrung in der Colorierung von großformatigen Tierskulpturen verfügt und die detaillierte Fellzeichung und den geduldigen Gesichtsausdruck des sanften Tieres meisterhaft umsetzte.

An Bord fügt sich die Figur harmonisch in das Bild des hochhaushohen Luxuscruisers ein, doch an Land stellt sich die Sache zunächst etwas sperriger dar. Mit seinen knapp 10 Metern wurde die Figur zunächst umgelegt, um so per Tieflader transportiert werden zu können. Mit seiner großen Erfahrung, minutiöser Planung und höchster Termingenauigkeit konnte ACCENTFORM selbst den deutschen Frühjahrsorkanen trotzen: Pünktlich zur Schiffstaufe in Southhampton konnte “GiGi” dann als erster Dauergast der neuen Saison an Bord begrüßt werden.

Der Hochleistungswerkstoff Carbon bietet im Gegensatz zu GFK noch mehr Festigkeit bei noch geringerem Gewicht: Das aus der Luftfahrt und dem Automobilsport bekannte Material wird heute auch schon in Serienfahrzeugen z.B. für Elektroautos eingesetzt. Damit ist die Außenhaut der GiGi-Giraffe für alle Widrigkeiten und Belastungen durch Wind und Wetter bestens gewappnet.

Die Anthem of the Seas beeindruckt ihre Gäste mit zahlreichen Innovationen an Bord.

Bilder und Video:

CBC Cologne Broadcasting Center GmbH
Dirk Schwarz
www.cbc.de

Lebensgroße Figuren – Bronzelöwen

Diese maßangefertigten und lebensgroßen Figuren der Bronzelöwen, wurden für den Einsatz auf einer privaten Megayacht angefragt. Neben zahlreichen anderen Anforderungen, mussten sie also besonders leicht sein.

Zunächst schnitzten unsere Künstler die lebensgroßen Abbilder aus einem Modellbau-Hartschaum. Anschließend wurden die Modelle mit Fiberglas ummantelt, um so eine harte und zugleich lackierbare Oberfläche zu schaffen. Das Farbdesign wurde akkurat nach Kundenwunsch, als täuschend echte Bronzebeschichtung erstellt und ausgeführt.

So konnten wir unserem Kunden lebensgroße und wetterfeste Bronzelöwen mit einem Gewicht von gerade einmal 30 kg liefern.

Kunstwerk Windfinger aus GFK

Kunstwerk Windfinger

Als Wahrzeichen für einen kleinen Wohnort Norrliden in Kalmar wurden wir von der Künstlergruppe „Schaum“ beauftragt ein Kunstwerk mit dem Namen „Windfinger“ herzustellen.

Das Kunstwerk ist eine 4 Meter hohe Hand mit dem in den Himmel gehobenen Zeigefinger. An der Spitze des Zeigefingers befindet sich eine Windmühle, die beim Drehen ein LED-Leuchtring erzeugt. Das soll die Windkraft symbolisieren.

Zuvor wurde eine Hand gescannt und mittels Flächenrückführung zu einer CAD Datei umgewandelt.

Anschließend wurde die Skulptur aus fünf großformatigen STYROPOR- Blöcken mittels eines CNC Bearbeitungszentrums gefräst und in eins zusammengeklebt.

Als nächstes wurde “Windfinger“ mit dem GFK umlaminiert, dann gespachtelt und angeschliffen. Erst nach einem Feinschliff ist dieser Hand zum einen echten Kunstwerk bzw. Kunststück geworden. Die Skulptur mit einem Graffitischutzlack in RAL 9003 beschichtet.

ACCENTFORM hat dieses Projekt von der Fertigung bis zur Installation in Schweden realisiert.

 

Für die professionelle Zusammenarbeit bedanken wir uns bei der Künstlergruppe SCHAUM (Alexandra Lotz, Tim Kellner, Marc Wiesel).

Banner Nadelskulptur

Nadel-Skulptur

Eine 9 Meter lange Nadel-Skulptur aus GFK bildet das Zentrum des neuen Skywalk „Biggeblick“ am Biggesee in der Hansestadt Attendorn. Im Rahmen der touristischen Erschließung des sauerländischen Biggesees wurde 90 Meter über dem See an einer Steilwand eine Aussichtsplattform errichtet. Ein Steg führt über die Steilwand und endet mit einer runden Plattform in dessen Mitte eine runde Aussparung mit einer 9 Meter hohen Nadel-Skulptur befindet. In der Nacht wird die Nadel mittels LED-Strahler angestrahlt und bildet so eine weitsichtbare Landmarke über den Biggesee. Die organisch geformte Nadel konnte nicht wirtschaftlich aus Edelstahl hergestellt werden, deshalb wurde ACCENTFORM beauftragt diese Skulptur aus GFK herzustellen.

ACCENTFORM fertigte im Mai 2013 eine Produktionsform an und laminierte anschließend die Nadel als ungeteiltes Bauteil. Eine besondere Herausforderung war der Kundenwunsch nach einer Edelstahl-Oberflächenbeschichtung. Mittels des Produktes GUM-SMOKE aus dem Hause VEROMETAL wurde ein in Harz eingebettetes Edelstahlpulver auf das Bauteil appliziert. Abschließend wird die Oberfläche solange geschliffen und poliert, bis sich gewünschte Edelstahl-Optik erstrahlt. Für die dauerhafte Freude an der GFK- Nadel sorgt ein innen verbauter Blitzableiter.

Bilder aus der Fertigung:

Vorteile von GFK

  • Korrosionsbeständig
  • Geringes Gewicht
  • Kostengünstig
  • Hohe Festigkeit
  • Wartungsfrei
  • Abmessungen, Fläche und Gewicht
  • Durchmesser max. 300 mm, Höhe 9.000 mm, 60 kg

Kugelhaus-Kunstwerk

Für die EMSCHERKUNST 2013 erschuf der Berliner Künstler Reiner Maria Matysik das Kunstwerk „Fluss wird Wolke“ an der Mündung der Emscher in den Rhein. Das Kunstwerk besteht aus einer Wolkenmaschine sowie einem aus Kugeln geformten Bauwerk. Der Clou des Kunstwerkes ist, dass seifenblasenähnliche Bauwerk als begehbare Kunst- Installation genutzt wird.

Hier, wo heute noch die Emscher einige Meter tief in den Rhein stürzt, lässt der Künstler nun mittels einer Wolkenmaschine die Emscher in die Luft steigen. In einer Wohnarchitektur die mit ihren Sphären gleichsam wie eine Wolke wirkt, kann der Besucher alles über diese luftigen Gebilde erfahren – und zum Übernachten gleich hier bleiben. Der Künstler hat in seiner Wolkenarchitektur eine Übernachtungsmöglichkeit für zwei Personen in einem luftigen Hochbett geschaffen.

Folgende Ansprüche wurde an das Kunstwerk gestellt und von ACCENTFORM erfüllt.

Die kugelförmigen Einhausungen wurden mit einem Durchmesser von 4,0 m und 2,50 m geplant. Mit diesen Kugelgrößen konnte eine wirtschaftliche Fertigung realisiert werden, da ACCENTFORM Produktionsformen für diese Kugelabmessungen verfügt. Jede Kugelblase wurde als ein eigenes Gebilde erstellt, nur an den Nahtstellen zwischen den Kugeln gibt es Trennlinien. Von den 4m Kugeln wurden drei große Gebilde erstellt.

Vorteilhaft war die nahtlose Erstellung der einzelnen Kugeln, da sich keine Abbildungen von Segmentteilungen an der Oberfläche abzeichneten.

Nachteilig waren die großen Einzelteil- Abmessungen von bis zu 4 Metern. Dadurch musste das vormontierte Kugelhaus mit einem Sondertransporter zur Mündung der Emscher in den Rhein gebracht werden. Sowohl die Bauaufsicht als auch die Statik der Konstruktion forderte, dass die Kugeln einer definierten Auflast standhalten muss. Unter Auflast werden die Belastungen von Regen, Schnee, Wind oder Personen verstanden. ACENTFORM führte hierzu einen Selbsttest durch, indem sich mehrere Mitarbeiter auf das Gebilde stellten, wodurch eine Auflast von 800kg nachgewiesen wurde.

Die Leistungsfähigkeit des Werkstoffes GFK zeigt sich besonders durch Verhältnis der Kugelgröße von 4 Metern zu der Wandstärke von lediglich 5 mm.

Von außen sind die Kugeln mit einer wasserbasierten Fassadenfarbe bestrichen worden. Innen wurde das Kugelhaus mittels eines Topcoat-Auftrag versiegelt. Diese Technik gewährleistet eine reproduzierbare glatte Oberfläche für alle nachfolgenden Schalungsölbehandlungen.

Weitere Beschreibungen:

  • Korrosionsbeständig
  • Geringes Gewicht
  • kostengünstig
  • Kunstwerk, Kunst
  • Hohe Festigkeit
  • Verrottungsfrei
  • Wartungsfrei
  • Chemisch beständig
  • Antimagnetisch
  • Freiformfläche
  • Kugelhaus

Rautenkunstwerk für Audi

Rautenkunstwerk für Audi auf der Design Miami/ 2013

Der Stand von Audi auf der Design Miami/ 2013 steht ganz im Zeichen von Audi Sport. Zwei Supersportwagen stehen gut ausgeleuchtet vor der von uns gefertigten roten Rautenkulisse.

Das Kunstwerk besteht aus etwa 30 Rauten in den verschiedensten Größen,von 50 x 74 cm bis hin zu über 2,40m x 2,07m Außenfläche. Sie bestehen aus GFK Laminat mit Sandwich Anlagen für eine verbesserte Steifigkeit. In den von uns produzierten Holzformen wurden jeweils eine Raute mit Seitenwänden und ein Deckel hergestellt, diese wurden später zusammengefügt und nahtlos verspachtelt.

Alle samt Hochglanzlackiert im typischen Audi Sport – ROT.

Die dreidimensionale Installation spielt mit der Raute, dem Symbol von Audi Sport. Die Rauten wurden an die Wand gehängt, miteinander zu einer Säule verklebt und von der Decke abgehängt.

Die Herausforderungen bei diesem Projekt bestanden für uns in der Komplexität des Gebildes und in der Oberflächenbearbeitung der Rauten. Die Oberflächen wurden alle mit Spiegelglanz hergestellt, was ein extrem hohes Maß an Sorgfalt forderte.

Ebenfalls fertigten wir sehr solide Transportgestelle, die Luft- und Seefrachttauglich waren um die empfindlichen Oberflächen während des Transports zu schützen.

Wir konnten die vom Kunden gewünschten Oberflächen in Perfektion erzielen.

Wir arbeiteten eng an der Seite des Kunden und möchten uns für die gute Zusammenarbeit bei der Expotechnik GmbH bedanken.