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Schwebender Wasserhahn

Faszinierende Illusion – ein Blickfang für die Besucher

Die Wahrnehmung auf den Kopf stellen; darum geht es beim „schwebenden Wasserhahn“. Das Prinzip beruht auf einer optischen Täuschung, mittels derer sowohl der Pumpmechanismus für das Wasser, sowie das transparente Rohr zur Stabilisierung der Anlage unsichtbar gemacht wird. Das Wasser fließt und fällt an den Außenseiten des Rohres wieder herunter, wobei sich das Rohr mit der Wasserzuführung im “Wasserfall” nicht abbildet. So entsteht der Eindruck, das Wasser komme aus dem Nichts. Der schwebende Wasserhahn ist ein Blickfang für Wasserwerke und Gas- Wasser- Installationsbetriebe und kostet in lackierter Ausführung nur 6.800,- € (netto).

Mittels einer CAD konstruierten wir ein überdimensionales GFK – Auslaufventil aus Hartschaum, welches anschließend mit 2 mm GFK – Laminat ummantelt wurde. Nachfolgend wurde das Auslaufventil mit einem Arcyllack beschichtet.

Den schwebenden Wasserhahn können wir in folgenden Ausführungen anbieten:

 

Wasserhahn “MODERN” für einen Messestand, im Auftrag von Firma Scarso:

Wasserhahn “ANTIKE” im Kreisel in Frenkendorf, im Auftrag von Schäublin + Feltsch AG :

Wasserhahn “ANTIKE” für den Baustoffhändler MeckRohr:

 

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Heißdrahtschneiden

ACCENTFORM verfügt über eine CNC-gesteuerte Heissdrahtschneideanlage. Dadurch sind wir in der Lage 3D Objekte und Konturenschnitte wie Buchsaben und Logos aus Styropor, Styrodur oder EPP zuzuschneiden. Mit speziellen Computerprogrammen  ist es  Möglich  jede gewünschte Form nach Ihren Vorstellungen herzustellen.

JCVD - Skulptur XXL

Übergoße Skulptur – Jean Claude van Johnson

Ende 2017 startete exclusiv bei AMAZON die neue Streaming-Serie „Jean-Claude Van Johnson“. Für die weltweite Film-Premiere am 12.12.2017 in Paris wurde von uns im Auftrag der Eventagentur GRAL eine übergroße Skulptur beauftragt. Die Statue soll den bekannten Actionheld Jean Claude van Damme darstellen, der sich in der JCVJ-Serie selbst spielt.

Ein Teil des Auftrags waren zwei Säulen inclusive Sockel unter den Füßen der monumentalen Figur. Die Säulen wurden aus Styropor und die Sockel aus Holzplatten erstellt und mit Marmor-Optik versehen.

Die 2,7 m breite Figur haben wir zunächst grob aus Styropor gefräst. Alle Details, wie z. B. Gesichtszüge und Muskelpartien wurden manuell vom Künstler Waldemar Neumann nach Fotovorlagen modelliert. Die Styropor-Oberfläche wurde anschließend mit Struktur und Goldpatina versehen. Unsere Skulptur ist im Paris wortwörtlich gut angekommen, machte neben dem Actionheld eine gute Figur bei der Premiere und hat es sogar in die Bildzeitung geschafft 😉

Bilder aus der Fertigung:

 

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Anschauungsmodell – Zahnimplantat

Anschauungsmodell Zahnimplantat

Dieses 2m hohe Anschauungsmodell stellt eine vielfache Vergrößerung eines Zahnimplantates dar.
Es dient zur Veranschaulichung auf Messen und Ausstellungen im zahnmedizinischen Bereich.

Die vom Kunden gelieferten Daten wurden von ACCENTFORM in CAD/CAM Programmen aufbereitet.
Die Einzelteile wurden mit unseren CNC-Fräsen gefertigt und zusammengefügt.
Dabei musste die B1 Klassifizierung berücksichtigt werden.

Das Styropormodell wurde anschließend mit GFK ummantelt und geglättet. Das Glätten der Oberfläche ist ein sehr aufwendiger Vorgang, hierbei wird die Oberfläche 3x geschliffen, 2x gefüllert, damit die abschließende Finish-Lackierung in einer hohen Oberflächengüte ausgeführt werden kann. Die Oberflächenlackierung erfolgte in einem edlen Titan Look, originalgetreu – oben glatt und im unteren Bereich des Implantates mit einer rauen Oberfläche versehen.

Zur Gewährleistung der Standsicherheit hat das Modell im Sockelbereich eine Stahlplatte erhalten.

Bilder aus der Fertigung:

Oberflächenbeschichtung – STYROPOR®

EPS steht für expandiertes Polystyrol und wird meistens als Styropor® bezeichnet. Das Material hat ein sehr leichtes Gewicht und lässt sich gut durch Fräsen, Sägen oder Heißdraht in die gewünschte Form bringen. Die Oberfläche von EPS/Styropor® ist offen und nicht beständig gegen Feuchte, sodass Objekte aus diesem Material ohne Beschichtung für den Außeneinsatz nicht geeignet sind. Styropor-Oberfläche lässt sich gut bemalen, beschichten oder kaschieren, womit sich ihre Haltbarkeit und Stabilität erhöht und die Einsatzmöglichkeiten erweitern. In der Regel werden Styropor- und Hardschaummodelle zur weiteren Oberflächenbeschichtung durch GFK/CFK im Handlaminat Verfahren oder Speziallackierungen bestimmt. In der folgenden Tabelle stellen wir Ihnen einige Möglichkeiten der Oberflächenbeschichtung mit ihren Vor-und Nachteilen vor.

Styropor-Objekt ohne Beschichtung

Das gewünschte Objekt wird maschinell nach 3D Daten gefräst und die Styropor-Oberfläche unbeschichtet beibehalten. Diese Variante ist kostengünstig, dennoch für Außenbereich und wiederholte Verwendung nicht gut geeignet.

Beschichtung Polyurethan

Das Objekt wird mit einer 2-komponentigen und lösemittelfreien Polyurethan Beschichtung versehen. Die Beschichtung ist sehr UV-lichtstabil, hochglänzend, schnelltrocknend und in RAL & NCS erhältlich. Diese einzigartige Beschichtung ist farbecht und wird bei Innen- und Außenanwendungen eingesetzt.

Beschichtung Epoxidharz

Das Objekt wird mit einem Epoxidharz übergossen. Das Material kann vergossen oder über diverse Oberflächen gestrichen bzw. gespachtelt werden. Nach einigen Stunden härtet das Material zu einem sehr harten und belastbaren Kunststoff, der sich gut schleifen und lackieren lässt. Es ist gemäß DIN 4102 B1 als schwerentflammbar eingestuft und ist für den Einsatz im Innen-und Außenbereich bedenkenlos geeignet.

Beschichtung Gieß-Laminiersystem

Das Objekt wird mit einem flüssigen 2-Komponenten-Gieß- und Laminiersystem beschichtet. Es besteht aus einer Kombination von flüssigem Acrylharz auf Wasserbasis und Mineralpulver. Durch Variation der verwendeten Basismaterialien entstehen Werkstoffe mit unterschiedlichsten Eigenschaften.
Formteile aus diesem Material sind bereits nach 40–90 Minuten entformbar und bearbeitbar. Es ist wetterfest, UV-beständig und für den Innen und Außenbereich geeignet.

Das Material härtet ohne Schwund unter geringer Wärmeentwicklung aus. Im Schicht- bzw. Laminierverfahren mit Glasfasergelege können leichte, dünne und sehr feste Laminate hergestellt werden.

Beschichtung Haftprimer/Füllfarbe/Pinsel mit Struktur

Das Objekt wird mit einer Grundierung/Haftprimer auf der Basis von Acryl Copolymer versehen. Anschließend wird mit dem Pinsel Füllfarbe aufgetragen. Füllfarbe ist eine wasserverdünnbare Acrylfarbe mit sehr hohem Feststoffanteil und extrem hoher Füllkraft. Durch geeignete Werkzeuge wird der Oberfläche eine Struktur verliehen und anschließend mit einer Metallic-Lackierung versehen.

Beschichtung Haftprimer/Füllfarbe/Pinsel ohne Struktur

Das Objekt wird mit einer Grundierung/Haftprimer auf der Basis von Acryl Copolymer versehen. Anschließend wird mit dem Pinsel Füllfarbe glatt aufgetragen. Füllfarbe ist eine wasserverdünnbare Acrylfarbe mit sehr hohem Feststoffanteil und extrem hoher Füllkraft. Zum Schluss wird eine entsprechende  Metallic-Lackierung gestrichen.

 

Beschichtung Haftprimer mit Pistole

Das Objekt wird mit einer Grundierung/Haftprimer auf der Basis von Acryl Copolymer versehen. Die Grundierung wird mit einer Pistole aufgetragen und anschließend mit einer Metallic-Lackierung versehen.

 

Beschichtung mit GFK (Glasfaserkunststoff)

Das Objekt wird zunächst mit einer lösungsmittelfreien zweikomponentigen Beschichtungsmasse auf Polyurethan-Basis angestrichen. Anschließend mit mehreren Schichten Glasfaser im Harz getränkt von Hand (Handlaminat-Verfahren) schichtweise bedeckt. Nach dem Aushärten wird die Oberfläche, geschliffen, gespachtelt und mit nach Belieben lackiert. Diese Oberfläche ist besonders glatt, fest und witterungsbeständig.

Die finale Farbgestaltung der Oberfläche erfolgt nach Ihren Wünschen und Farbvorgaben.

Zur Auswahl steht die gesamte Farbpalette der RAL-Farben bis hin zu metallischen Effektlacken.

Die Qualität und Kosten einer Lackierung variieren jedoch erheblich. Um die optimale Beschichtung und Lackierung anzuwenden, sollte vorab der Einsatzort und der Zweck Ihres Objektes bedacht werden.

 

Weitere Beschichtungsmöglichkeiten, die hier nicht gelistet sind, können Sie gerne bei uns telefonisch unter 05721 93708 – 0 oder per E-Mail: info@accentform.com erfragen. Wir beraten Sie gerne individuell nach Ihren Bedürfnissen.

Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

Banner - Werbefiguren aus Kunststoff

Dickie und Lachgummi

Unser Kunde beauftragte uns für eine Neueröffnung seiner Süßigkeitenwelt in Oberhausen zwei beliebte Werbefiguren aus GFK im XXL Format herzustellen.

Die Figur „Dickie“ von den Super Dickmann´s Schokoküssen in einer Höhe von ca. 1m mit wechselnder Kopfbedeckung sollte den Eintritt zum Laden versüßen. Die Kinder sowie Erwachsene sollten bei dem im hinteren Bereich stehendem 2,5m hohen Lachgummi große Augen bekommen. Seine großen Kulleraugen bewegen sich nämlich in einem bestimmten Takt. Bis es allerdings zu großen Augen und Lust auf Süßes gekommen ist, mussten einige Handgriffe erledigt werden.

Der Dickie sowie das Lachgummi wurden aus Styropor geschnitzt. Für eine festere und lackierfähige Oberfläche wurde das Styropor mit GFK ummantelt. Dickie war so schon bereit für den „Schokoladenüberzug“. Die Besonderheit sind die originalen Chucks in der Schuhgröße 56. Allerdings mussten die weißen Schuhe noch in Orange gefärbt werden.

Das Lachgummi musste nach der Ummantelung von dem Styropor entkernt werden, um Platz für die Technik zu schaffen. Nachdem dies und die Feinarbeiten abgeschlossen wurde, konnte auch dem Lachgummi mit den bunten Farben im Airbrushverfahren Leben eingehaucht werden. Die separat laminierten/lackierten Augen wurden dann auf den Achsen in den Augenhöhlen eingesetzt und mit der Technik im Inneren verdrahtet und im gewünschten Takt mit einer Siemens Logo programmiert.

Wir bedanken uns für die Fotografien von Guido Leifhelm · Exklusive Eventfotografie,  www.leifhelm-eventfotografie.de

Bilder aus der Fertigung:

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Handlaminat

Das Handlaminat ist ein mit einfachsten Werkzeugen von Hand hergestelltes Bauteil aus faserverstärktem Kunststoff. Die Größe der Bauteile reicht von kleinen Behältern oder Formteilen bis hin zu Segelflugzeugen oder Sportbooten. Im dazugehörigen Handlaminatverfahren wird meist eine Negativform, seltener eine Positivform, des herzustellenden Bauteils verwendet, und darin beziehungsweise darauf das gewünschte Fasergewebe (zum Beispiel Glasfasermatten) und die Matrix (zum Beispiel Epoxidharz) aufgelegt.

Die Negativform wird mit einem Trennwachs beschichtet, damit sich das fertige Bauteil nach der Aushärtung gut von der Form lösen lässt. Als äußerste Schicht folgt das Gelcoat, welches die äußere sichtbare Schicht bildet und das Laminat wasserdicht abschließt. Das Gelcoat wird direkt auf das Trennwachs aufgetragen und ist oft mit einem Farbpigment eingefärbt. Die Glasfasermatten werden mit dem Harz getränkt und von Hand schichtweise (Laminat) in die Form eingelegt. Nach jeder Schicht wird nach Bedarf zusätzlich Harz aufgetragen, bis die Fasern ohne Lufteinschlüsse mit dem Harz (der Matrix) getränkt sind. Es dürfen keine Lufteinschlüsse vorhanden sein, da diese die Festigkeit insgesamt und in bestimmten Richtungen herabsetzen können (Isotropie). Lufteinschlüsse werden mit einer harten Rolle aus dem Laminat herausgepresst, oder beim Vakuumverfahren durch Unterdruck zwischen der Form und einer abdeckenden Folie herausgesaugt. Danach muss das Bauteil aushärten. Dies geschieht entweder kalt an der Luft oder warm bis heiß im Härteofen, auch Temperkammer genannt. Durch das heiße Aushärten werden höhere Festigkeiten erreicht und der Aushärtungsvorgang läuft etwas schneller ab.

Die Positivform ist ein aus beispielsweise Hartschaum gefertigter Grundkörper oder ein mit beispielsweise Hühnerdraht umhülltes tragendes Gerippe. Sie verbleibt nach Fertigstellung des Bauteils meist in dessen Inneren. Je nach Material der Form und des Harzes ist eine Trennschicht erforderlich, damit die Form nicht chemisch durch das Harz angegriffen wird. Bei der Positivform wird das Gelcoat als äußere Schicht zuletzt aufgetragen, oft als Lack gerollt, gepinselt oder gespritzt.

Quelle: Wikipedia

Video Handlaminat:

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Faserspritzen

Faserspritzen stellt eine Automatisierung und Weiterentwicklung des Laminierverfahrens dar. Dabei wird mittels einer Spritzpistole ein Gemisch aus geschnittenen Fasern (Roving) und Harz in die offene Form gespritzt. Vor dem Aushärten des Harzes wird  – ähnlich wie beim Handlaminieren – mit einer Rolle verdichtet und entlüftet.

Das Faserspritzen wird häufig bei der Herstellung von überwiegen großflächigen Serien-Teilen aus GFK eingesetzt (z.B. Bootsteile, Schwimmbäder, Auffangwannen, Tanks). Ein großer Vorteil dieser Technologie gegenüber Handlaminatverfahren ist ein geringerer handwerklicher Anteil und eine hohe Materialausbeute.

Video-Faserspritzen:

Banner RTM Vakuum

RTM-Verfahren und Vakuuminfusion

RTM-GrafikRTM-Verfahren (Resin Transfer Moulding)

Bei diesem Verfahren wird zuerst das Verstärkungsmaterial in die Form eingelegt. In einem weiteren Schritt wird die Form mit einer Gegenform verschlossen. Anschließend wird flüssiges Harz unter Druck in die geschlossene Form injiziert.

Durch RTM-Verfahren hergestellten Produkte haben eine sehr hohe beidseitige Oberflächenqualität. Die Bauteile verfügen über eine homogene, glatte hoch verdichtete Struktur und die bestmöglichen mechanischen Eigenschaften. Die Oberfläche kann durch Auftragen eines Gelcoats in das Werkzeug eine weitere Verbesserung erhalten.

Vakuum-Infusionsverfahren mittels Folie

Beim Infusionsverfahren wird das trockene Verstärkungsmaterial in eine mit Trennmitteln beschichtete Negativform eingelegt. Es werden dabei ausschließlich Kunstharz- oder Metallwerkzeuge (Formen) verwendet.  Im nächsten Schritt wird zur Abdichtung eine Kunststofffolie über den Rand der Form angebracht und ein Vakuum erzeugt. Mit Hilfe von Vakuum wird das Harz in das Verstärkungsmaterial zwischen Form und Folie gezogen und kommt nicht mit der Umgebungsluft in Kontakt. Mittels Unterdruck durch die Kavität wird die Strömung des Harzes initiiert und gefördert und eine gleichmäßige Tränkung der Fasergewebe ermöglicht. Die Härtung erfolgt bei Raumtemperatur und dauert einige Stunden. Nach dem Aushärten des Harzes, wird die Kunststofffolie entfernt und entsorgt.

Durch Vakuuminfusion erhält man Faserverbundteile mit einer glatten Vorder- und einer leicht welligen Rückseite. Das Verfahren eignet sich gut für Kleinserienproduktion.

 

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Steinimitate

nelson-saule-gfkWir entwickeln und realisieren auf Wunsch Steinimitate und Felsenimitate aus GFK, die sich optisch kaum von echten Steinen unterscheiden. Ob ein Asteroid riesiger Steinfelsen, Findling, Steinsäule oder eine Skulptur, die den Schein erweckt aus einem Felsen gemeißelt zu sein. Diese Stein-Nachbildungen sind in fast jeder Größe und in den verschiedensten Formen realisierbar.

Kunstfelsen und Steinimitate aus GFK sind formstabil, belastbar und frostsicher. Im Gegensatz zu Naturstein zeichnen sich durch ein geringes Eigengewicht aus. Durch diese positiven Eigenschaften eignen sie sich für jegliche Anwendung in Innen- und Außenbereich: als komplexe Reithindernisse, Dekorations- oder Kletterelemente in Freizeitparks oder als Hingucker bei verschiedenen Veranstaltungen.

Die Grundform der Steinmodelle wird zunächst aus einem Styroporblock in Handarbeit zugeschnitten, z. B. mit der Kettensäge. Anschließend im Handlaminatverfahren mit Fiberglas ummantelt. Die authentische Oberfläche wird mit einer farblichen Grundeinfärbung in Verbindung mit Gesteinsauftrag realisiert.