Globus – Skoda

Ein besonderes Highlight auf der IAA 2011 in Frankfurt war ein 4,5 m großer Globus auf dem Messestand von Skoda. ACCENTFORM erhielt den Auftrag eine Weltkugel zu bauen, die Marke und Anspruch des Automobilherstellers beeindruckend präsentiert.

Der hochglänzend lackierte GFK- Globus besteht aus 12 baugleichen Einzelsegmenten á 7,5 m² Einzelfläche und verfügt über ein Gesamtgewicht von 400 kg. Alle Einzelsegmente wurden im Handlaminatverfahren mit einer Wandstärke von ca. 4mm gefertigt und berücksichtigten die brandschutztechnischen Vorgaben an das GFK-Laminat gemäß DIN 4102-B1.

Mittels einer speziellen Schablone wurden 3.100 verschiedene Buttons als Eycatcher auf die exakt vorgegebenen Positionen der Kontinente geklebt.

Für die Fertigung des Globus, beginnend von der CAD- Konstruktion über den Modell- und Produktionsformenbau, so wie der Fertigung der 12 Segmente, wurden lediglich sechs Wochen benötigt.

 

Verchromte Kugeln – Voestalpine

ACCENTFORM fertigte für ein Besucher- und Ausstellungszentrum im österreichischen Linz insgesamt 80 unterschiedlich große GFK-Kugeln in Chromlackoptik. Diese wurden als geschlossene und ausgeschnittene Kugeln, sowie als begehbare Elemente in den Durchmessern von 1000 mm, 1500 mm und 2500 mm realisiert. Somit konnten die Objekte flexibel mit Mediengestaltungselementen ausgestattet oder als Erlebniszelle genutzt werden.

Die Kugeln wurden mittels eines Stahlseils an der Decke montiert und bilden so das eindrucksvolle Highlight der Ausstellung.

Auftraggeberseitig werden Daten zum Beschnitt der Kugel zur Verfügung gestellt. Alle Kugeln werden mittels eines Seils an der Decke befestigt, die jeweilige Seillänge wird auftraggeberseitig mitgeteilt.

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Für die Herstellung der Kugeln wird je ein Positivmodell benötigt. Die Positivmodelle werden auf unserem Bearbeitungszentrum in einem Modellbau-Hartschaum gefräst. Die Oberfläche der gefrästen Modelle werden manuell egalisiert und versiegelt. Mittels der entstandenen Modelle werden zweiteilige Produktionsformen abgeformt. Die Produktionsformen dienen zur Herstellung der einzelnen Kugeln. Die Objekte werden im Injektionsverfahren gefertigt und erhalten daher eine glatte Oberfläche. Die entstandene Naht am Äquator wird egalisiert. Die Oberfläche muss glatt und eben sein, sodass diese mittels eines Chromlackes lackiert werden kann. Alle Kugeln erhalten die Brandschutzklasse B1 nach DIN 4102.

Die 80 angefragten Kugeln gliedern sich wie folgt auf:

1000 mm Kugel: 32 Stück, davon sind 30 Stück geschossen und 2 Stück abgeschnitten.

1500 mm Kugel: 32 Stück, davon 16 Stück geschlossen, 14 Stück abgeschnitten und 2 Stück doppelt abgeschnitten.

2500 mm Kugel: 16 Stück, 4 Stück geschlossen, 7 Stück abgeschnitten, 1 Stück doppelt geschnitten und 4 Stück geschnitten und begehbar.

Die Begehbarkeit wird bauseits hergestellt und montiert. Das Aufriggen muss jedoch durch ein lizenziertes, professionelles Riggteam vorgenommen werden.

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messe globus

Folierter Globus – MOprojects

globus2-GlZunächst wurde eine Rohkugel mit einem Durchmesser von 100 cm im GFK-Handlaminatsverfahren aus zwei miteinander verklebten Halbkugeln gefertigt. Im Anschluss wurde die Oberfläche des Kugelkörpers gespachtelt und geschliffen, um diese für die Folierung/Beklebung vorzubereiten.

globus-vectorlinien-1-GlDie besondere Herausforderung bei der Folierung/Beklebung einer Kugel besteht darin, ein 2D-Bild in einem aufwendigen Umrechnungsverfahren in mehrere elliptische Segmente (24 Stück bei einer Kugel mit ø 100 cm) aufzuteilen, die eine Aufbringung des Folienplots auf die Rundungen der Kugel ermöglichen.

Durch dieses Fertigungsverfahren können Kugeln jeglicher Größenordnung (bis über 10 m Durchmesser) mit optisch beeindruckenden und hochauflösenden Bildern foliert/beklebt werden, ohne dass das aufzubringende Bild verzerrt wird.

Riesenei aus Kunststoff

Promotion Riesenei

Werbeobjekt aus GFK – Riesenei

Eier und ungewöhnliche Lösungen sind spätestens seit Kolumbus eine gute Kombination. So wurde auch bei diesem riesigen Exemplar um die Ecke gedacht. Anstelle aufwändig eine Positivform anzufertigen, die nur schwerlich abzurunden wäre, wurde hier eine Kunststoffmembran auf eine zweidimensionale Form gespannt und mit Luft gefüllt. Anschließend wurde die Membran im Handlaminatverfahren mit GFK ausgeformt. Zum Abschluss wurde das System auf einer stabilen Bodenplatte montiert.