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Plastic and fiber composites (GFRP and CFRP) large in shape

ACCENTFORM is one of Germany's leading suppliers of GRP one-off products, GRP custom-made products and small and medium-sized series, even in XXL format. Our strengths are not only individual one-off pieces, e.g. GRP spheres or exhibition objects and figures for trade fairs, promotions, museums and art, but also large GRP special constructions and series for roofs, hoods, body parts for commercial vehicles, agriculture and trailer construction. We plan and build products made of fiber composite materials such as GFRP or CFRP using hand lay-up, fiber spraying, vacuum processes and RTM processes for predominantly commercial clients: high quality, fast and cost-conscious. Pattern and mold making is supported by state-of-the-art manufacturing processes. From development to production, CAD and CAM are used throughout. Mechanical processing is carried out on CNC machining centers. Components up to a length of 10 m are processed in a single clamping operation.

Mutter der Musen

„Die Mutter der Musen“ ist ein Gemeinschaftswerk von BeNeR1 aus Hannover, Mister Copy aus Paris und Dekor One aus Südafrika. Alle drei sind Mitglieder der Envious Crew. Die Buchstaben NVS – die verkürzte Form des Crew-Namens – tauchen deshalb an verschiedenen Stellen im Bild auf.

Erinnerung spielt eine zentrale Rolle für jede Kultur. Geschichten, Bilder und Erfahrungen werden weitergegeben und von jeder Generation neu gelesen und interpretiert. In der griechischen Mythologie wird die Erinnerung durch Mnemosyne verkörpert. Sie ist die Mutter der neun Musen, die unter anderem für Dichtung, Musik, Tanz, Theater, Geschichtsschreibung und Astronomie stehen. Schon darin steckt ein Gedanke, der für dieses Werk wichtig ist: Kunst entsteht immer auch aus dem, was bereits da war.

Im Zentrum sitzt Mnemosyne als zeitgenössisch interpretierte Figur. Der goldene Kelch verweist auf das Wasser der Erinnerung, das in antiken Überlieferungen Wissen und Identität vor dem Vergessen bewahren sollte. Direkt unter ihr steht das Wort „Memory“ als Tag und übersetzt ihre Bedeutung in die Sprache des Graffitis.

Im rechten Hintergrund wird das romantische Gemälde von Friedrich Nerly „Die Ruine der Burg Olevano“ von 1830 aufgegriffen. Die Ruine steht für Vergänglichkeit und für die Spuren, die vergangene Zeiten hinterlassen.

 

Die Geschichte beginnt bereits vor der Halle. Auf der Außenfassade treffen Fragmente historischer Architektur auf grafische Flächen und Graffiti. Im Mittelpunkt steht das große „Auge der Erinnerung“ auf der Eingangstür. Wer die Halle betritt, geht buchstäblich durch dieses Auge hindurch und gelangt anschließend zum Hauptwerk im Innenraum.

Die Fassade greift ausserdem Friedrich Nerlys Aquarell „Der Saturntempel auf dem Forum Romanum“ von 1829 auf. Auch hier wird das historische Motiv nicht originalgetreu übernommen, sondern nur zitiert und mit einer zeitgenössischen Formsprache verbunden. Im unteren Bereich steht ΜΝΗΜΟΣΥΝΗ – der griechische Name Mnemosynes und zugleich das Wort für Erinnerung beziehungsweise Gedächtnis.

So treffen im Gesamtkonzept verschiedene Zeiten und Bildsprachen aufeinander. Die Vergangenheit wird nicht einfach kopiert, sondern aufgenommen, verändert und in einen neuen Zusammenhang gebracht.

Erinnerung – Verwandlung – Gegenwart.